Innenpolitik

Österreichische Jugendstrategie: Das plant die Bundesregierung

Ministerin Raab präsentierte am Mittwoch die nächsten Schritte der Jugendstudie. Foto: iStock/Ridofranz

Jugendministerin Susanne Raab ist zurück aus ihrer Karenz und hat beim Ministerrat am Mittwoch die nächsten Schritte der Jugendstrategie präsentiert. Zudem wird es ein neues Austauschabkommen für Jugendliche mit Israel geben. Weiters wird heuer auch bereits zum sechsten Mal der österreichische Jugendpreis ausgeschrieben.

 

Fortschrittsbericht

Die österreichische Jugendstrategie wird im Jugendministerium im Bundeskanzleramt koordiniert. Ziel ist es dabei, die Jugendpolitik laufend zu stärken und weiterzuentwickeln.

Im ersten Ministerrat nach der Sommerpause wird ein Fortschrittsbericht vorgelegt, der aufzeigt, welche Projekte in den einzelnen Ressorts letztes Jahr für Jugendliche umgesetzt wurden. Zudem geht es in einem weiteren Teil der Jugendstrategie um den Umgang mit der Corona-Krise und deren Folgen für die Jugendlichen.

„Österreichs Jugendliche haben aufgrund der Corona-Krise und ihrer Folgen keine einfache Zeit hinter sich. Umso wichtiger ist es, dass sich nun die gesamte Bundesregierung dazu verpflichtet, aktiv für Jugendliche zu arbeiten und junge Menschen und ihre Vorstellungen dabei miteinzubeziehen“, so Ministerin Susanne Raab nach der Ministerratssitzung.

 

Ich freue mich besonders, dass wir künftig mit einem Abkommen die österreichisch-israelischen Beziehungen über ein Jugendaustauschprogramm weiter vertiefen werden“, so Ministerin Raab - Foto: BKA/Andy Wenzel

Ich freue mich besonders, dass wir künftig mit einem Abkommen die österreichisch-israelischen Beziehungen über ein Jugendaustauschprogramm weiter vertiefen werden“, so Ministerin Raab – Foto: BKA/Andy Wenzel

 

Fünf Schwerpunkte für Jugendziele

In Bezug auf die Corona-Krisenzeiten werden daher zusätzlich gemeinsam mit allen Ressorts neue Jugendziele für fünf Schwerpunkten erarbeitet. Diese sind:

  • Schutz der Jugendlichen vor und Stärkung im Umgang mit demokratiefeindlichen und extremistischen Einflüssen
  • Mehr Sicherheits- und Gesundheitsschutz von jungen Menschen auf dem Arbeitsplatz
  • Prävention sowie Deradikalisierung von Jugendlichen aus gewaltbereitem Extremismus
  • Förderung einer nachhaltigen und sicheren Mobilität für Kinder und Jugendliche
  • Die Schaffung von ressortübergreifenden Rahmenbedingungen und Strukturen, die junge Menschen im Umgang mit Krisen unterstützen

 

Neues Austauschabkommen mit Israel

Ministerin Raab erklärte am Mittwoch vor Medienvertreter, dass Österreich und Israel dabei sind ein Abkommen zum Austausch von Jugendlichen beider Länder finalisieren. Konkret bedeutet das, dass ab dem Jahr 2022 Delegationen aus Österreich und Israel im Rahmen eines Jugendaustauschprogramms das jeweils andere Land besuchen.

Die Ministerin betonte dabei: „Ich freue mich besonders, dass wir künftig mit einem Abkommen die österreichisch-israelischen Beziehungen über ein Jugendaustauschprogramm weiter vertiefen werden“.

 

Österreichischer Jugendpreis

Weiters wird heuer bereits zum sechsten Mal der österreichische Jugendpreis ausgeschrieben. Dabei wird Jugendministerin Raab wird am 14. Dezember 2021 herausragende Initiativen und Projekte der außerschulischen Jugendarbeit auszeichnen.

Ziel des Jugendpreises ist es, die Vielfalt des österreichischen Jugendsektors hervorzuheben und wichtige Engagements von Ehrenamtlichen sichtbar zu machen.

„Wir wollen die Gesellschaft motivieren, Projekte für Jugendliche umzusetzen. Der Jugendpreis, der heuer zum sechsten Mal verliehen wird, zeichnet die herausragenden Initiativen im Jugendbereich aus“, so die Ministerin abschließend.

Ministerin Raab präsentierte am Mittwoch die nächsten Schritte der Jugendstudie. Foto: iStock/Ridofranz
Ministerin Raab präsentierte am Mittwoch die nächsten Schritte der Jugendstudie. Foto: iStock/Ridofranz
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