News

Hanger fordert Prüfung möglicher FPÖ‑Einflüsse auf die Volksanwaltschaft

Will die Rolle des FPÖ-Volksanwaltes geklärt wissen. ÖVP-Abg. Andreas Hanger. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Der „Pilnacek-Untersuchungsausschuss“ wirft bereits seine Schatten voraus und gewinnt an Fahrt. Kommende Woche sollen erste Ladungslisten beschlossen und im Jänner mit der Befragung von Auskunftspersonen begonnen werden. Für Diskussion sorgt schon jetzt die Rolle des von der FPÖ entsandten Volksanwalt Christoph Luisser.

 

ÖVP‑Abgeordneter Andreas Hanger, der die ÖVP‑Fraktion im U‑Ausschuss anführt, stellte am Freitag via Aussendung die Frage, ob Christoph Luisser als Volksanwalt tätig sei oder als Mitarbeiter im Untersuchungsausschuss‑Team der FPÖ fungiere.

 

Hanger will FPÖ-Einflussnahme “genau unter die Lupe nehmen”

Hanger reagiert damit auf Vorwürfe von Luisser gegen das Innen- und Justizministerium im Zusammenhang mit Aktenlieferungen zu den Pilnacek-Ermittlungen. Luisser hat angekündigt, als – von der FPÖ nominierter – Volksanwalt die Arbeit der Polizei rund um den Fund der Leiche von Pilnacek prüfen. Bekanntlich haben die Freiheitlichen im Nationalrat einen Pilnacek-Untersuchungsausschuss veranlasst.

Hanger zum Vorstoß von Luisser: Die ÖVP werde etwaige politische Einflussnahmen der Freiheitlichen auf die Volksanwaltschaft „genau unter die Lupe nehmen”. Hanger charakterisierte die politische Agenda der FPÖ dahingehend, dass sie darauf abziele, das Vertrauen in die Institutionen der Republik zu zerstören, die Gesellschaft zu spalten und somit Unsicherheit zu erzeugen.

Weiterhin verwies Hanger darauf, dass die Bundesverfassung kein Recht auf Aktenlieferungen an die Volksanwaltschaft vorsieht. Er erklärte, dass die Ministerien auf gesetzlicher Grundlage umfassend mit der Volksanwaltschaft kooperieren und die Vorwürfe der Freiheitlichen daher als unbegründet zu bewerten seien.

 

Lesetipp: “U-Ausschuss ist kein Wunschkonzert”

Will die Rolle des FPÖ-Volksanwaltes geklärt wissen. ÖVP-Abg. Andreas Hanger. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf
Will die Rolle des FPÖ-Volksanwaltes geklärt wissen. ÖVP-Abg. Andreas Hanger. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf
Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr

Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer, sorgt für Korrektur falscher FP-Aussagen. Foto: LKÖ, Jung-Leithner

Korrektur grober FPÖ-Fakes

Die Nähe zu Rechtsextremen und Identitären macht die Kickl-FPÖ zum Sicherheitsrisiko, stellt ÖVP-Klubchef Ernst Gödl fest. Foto: Screenshot FP-TV

Kickl-FPÖ bleibt wegen Rechtsextremismus ein Sicherheitsrisiko

Hinrichtungen im Iran rufen die Parlamentsparteien auf den Plan. Sie fordern einen sofortigen Stopp von Teheran. Foto: istock/BornaMir

Alle fünf Parlamentsparteien fordern Teheran zum Stopp der Hinrichtungen auf

Der neue Generalsekretär der ÖVP, Markus Gstöttner ruft in Sachen Wehrdienstreform die Opposition zum Schulterschluss auf. Foto: Jakob Glaser

Wehrdienstreform: Gstöttner mit Einladung an FPÖ und Grüne

Die ÖVP nimmt in Sachen Wehrdienstreform die FPÖ in die Pflicht. Foto: BMLV/Minich

„Farbe bekennen”: ÖVP nimmt FPÖ bei Wehrdienstreform in die Pflicht