Regierung

Ausgleich für Energiekosten gut angelaufen

Der Energiekostenausgleich bringt jedem Haushalt 150 Euro. Foto: iStock/filmfoto

„Der Gutschein für den Ausgleich von Energiekosten wird sehr gut angenommen.“ Diese erste Zwischenbilanz zieht Finanzminister Magnus Brunner. Bereits 600.000 Anträge auf Energiekostenausgleich wurden eingereicht.

 

Paket gegen Teuerung

Um die Haushalte in Österreich angesichts der erhöhten Energiekosten finanziell zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein rund 4 Mrd. Euro schweres Anti-Teuerungspaket beschlossen. Ein Teil dieses Pakets ist der Energiekostenausgleich in Höhe von 150 Euro. Weitere Elemente sind die Senkung der Elektrizitätsabgabe und das Aussetzen des Ökostrom-Förderbeitrags, was jedem Haushalt durchschnittlich 250 Euro mehr bringt.

 

600.000 Anträge eingereicht

Mit Stand 25. Mai 2022 wurden bereits mehr als 600.000 Formulare zur Beantragung des Energiekostenausgleichs eingereicht, gab Finanzminister Brunner bekannt. Das entspricht einem potenziellen Entlastungsbetrag von über 90 Mio. Euro: “Der Energiekostengutschein wird sehr gut angenommen. Wir haben damit eine weitere, treffsichere Hilfe zur Abfederung der hohen Energiepreise für unsere österreichischen Haushalte umgesetzt. Durchschnittlich entlasten wir jeden österreichischen Haushalt allein durch die Senkung der Elektrizitätsabgabe, dem Aussetzen des Ökostrom-Förderbeitrags und dem Energiekostengutschein um rund 400 Euro”, so Finanzminister Brunner.

 

Digitalisierter Behördenweg

Das digitale Angebot wird sehr gut genutzt: Bisher wurden ca. 85 % bzw. mehr als 500.000 Gutscheine online eingelöst. Einer der Gründe, warum die Online-Quote so hoch ist, ist der nutzerfreundliche QR-Code, mit dem man auf die übersichtlich eingerichtete Webseite www.energiekostenausgleich.gv.at geleitet wird.

 

Der Energiekostenausgleich bringt jedem Haushalt 150 Euro. Foto: iStock/filmfoto
der Energiekostenausgleich bringt jedem Haushalt 150 Euro. Foto: iStock/filmfoto
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