Regierung

Ende der Kalten Progression kommt in Zielgerade

Ab kommenden Jahr wird mehr Netto auf dem Lohnzettel stehen. Die Bundesregierung leitet diese Woche das Ende der Kalten Progression ein. Foto: IMAGO / Panthermedia.

Bereits vor dem Sommer wurde ihr Aus paktiert (Zur-Sache berichtete). Nun gewinnt das Ende der Kalten Progression an Fahrt. Am Mittwoch wird die Bundesregierung im Ministerrat die Eckpunkte zur Abschaffung der schleichenden Steuererhöhung beschließen.

 

Ende per 1. Jänner 2023

Mit dem kommendem Jahreswechsel soll endlich damit Schluss sein. Jährlich frisst die Kalte Progression hunderte von Millionen Euro auf. Wer sich zuerst immer über eine Lohnerhöhung freute, ärgerte sich im Nachhinein beim Blick auf den Gehaltszettel. Die Finanz rieb sich die Hände. Die Debatte über die Abschaffung wurde viele Jahre geführt und von vielen Regierungen versprochen. Nun wird’s aber ernst. Bundeskanzler Karl Nehammer bezeichnet die Abschaffung der Kalten Progression als „historischen Schritt“.

 

Mehr Lohn, aber nicht mehr Steuern

Wie aus Regierungskreisen zu hören ist, werden noch letzte Details verhandelt. Fix ist aber bereits, dass zwei Drittel des Volumens in die Entlastung über die Einkommensteuer fließen werden. Dies bewirkt keine einmalige Entlastung für die Steuerzahler, sondern eine dauerhafte, wie betont wird. Offen ist noch, wie das verbleibende Drittel verteilt wird. Diese rund 600 Millionen Euro sollen an Personen mit kleinen bzw. mittlere Einkommen fließen.

 

https://www.instagram.com/reel/CfBLfhTPjhx/?utm_source=ig_web_copy_link

 

Der weitere Fahrplan

Verhandlungsteilnehmer gehen davon aus, dass sich die Regierung bis Mittwoch über das gesamte Paket einigen wird. Dann erfolgt bereits diese Woche im Ministerrat der Beschluss zur Abschaffung. Somit kann der parlamentarische Prozess samt Begutachtung und anschließender Ausschussberatung eingeleitet werden. Einem Beschluss im Herbst und Inkrafttreten mit 1.1.2023 steht dann nichts mehr im Weg.

Ab kommenden Jahr wird mehr Netto auf dem Lohnzettel stehen. Die Bundesregierung leitet diese Woche das Ende der Kalten Progression ein. Foto: IMAGO / Panthermedia.
Ab kommenden Jahr wird mehr Netto auf dem Lohnzettel stehen. Die Bundesregierung leitet diese Woche das Ende der Kalten Progression ein. Foto: IMAGO / Panthermedia.
Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

Ministerin Claudia Bauer beauftragt den Integrationsfonds, der Lehrerschaft Informationen und Empfehlungen für den Umgang mit religiös motivierten Konflikten zu vermitteln. Foto: Bka / Florian Schrötter

Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte

Die Reformen von Bund, Ländern und Gemeinden für einen schlankeren Staat werden auf dem Info-Portal der Reformpartnerschaft dokumentiert. Foto: Screenshot Website Reformpartnerschaft

Info-Portal zum schlanken Staat

Seit einem Monat steht Deutschland im Banne einer Drohnenattacke Russlands auf ukrainische Flugzeuge am Flughafen Leipzig/Helle. Nun folgen Konsequenzen. In Österreich warnt ÖVP-Klubobmann und Sicherheitssprecher Ernst Gödl neuerlich vor der russland-freundlichen FPÖ. Foto: Screenshot tagesschau

Nach Drohnenattacke Russlands warnt Gödl vor FPÖ

Das Zukunftsdepot soll spesenfrei und steuerfrei gestellt werden, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. Foto: Pixabay/SteveBp

So funktioniert das Zukunftsdepot