News

Budgetfahrplan ist fix

Parlamentarische Verhandlungen stehen bevor: Das Budget für 2025 und 2026 wird in den kommenden Wochen verhandelt. Der Fahrplan wurde von der Regierung beschlossen, ein Entwurf für 12 Maßnahmen liegt vor. Foto: istock/Jerome Maurice

Die Bundesregierung hat sich bei ihrer Ministerratssitzung auf einen Budgetfahrplan geeinigt. Die Verhandlungen des Finanzministeriums mit den einzelnen Ressorts sollen bereits in diesen Tagen beginnen und bis April abgeschlossen werden.

 

Die Präsentation – die Budgetrede des Finanzminister im Nationalrat – ist am 13. Mai vorgesehen. Der anschließende parlamentarische Prozess soll vor dem Sommer – bis zum 1. Juli – abgeschlossen sein. Erste Eckpunkte zum Etat wurden bereit im Vorfeld fixiert – Zur-Sache berichtete. Das erforderliche gesetzliche Budgetprovisorium 2025 wird diese Woche im Nationalrat beschlossen.

 

Budgeterstellung wird “für niemanden angenehm”

Angesichts des hohen Sparbedarfs wird seitens der Regierung betont, dass die Erstellung des Haushalts “für niemanden angenehm” sein werde. Unterstützung erhält Finanzminister Markus Marterbauer von den beiden Staatssekretären Barbara Eibinger-Miedl und Staatssekretär Josef Schellhorn. Die Herausforderung ist jedenfalls enorm, gilt es vor allem, ein EU-Defizitverfahren zu vermeiden.

Finanzminister Marterbauer meinte dazu jedoch jüngst in einem Ö1-Interview, ein allfälliges Defizitverfahren der EU möge mit Gelassenheit betrachtet werden. Es bedeute lediglich, monatlich Zahlen an die Europäische Kommission zu senden.

Weitere Beschlüsse für Wirtschaftsstandort

Neben dem Fahrplan für den Staatshaushalt wurden vorige Woche im Ministerrat auch weitere Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts beschlossen. Dazu zählen die am Vortag bereits angekündigte Erarbeitung einer Industrie- und Fachkräftestrategie sowie die Erleichterung von Genehmigungsverfahren, die besonders für die Infrastruktur und den Ausbau erneuerbarer Energien notwendig sind. 

Beschleunigungen und Vereinfachungen solle es in Zukunft auch bei Bauverfahren geben. Dadurch wird eine Stärkung der Baukonjunktur erwartet. Unter anderem ist die Wiedereinführung der Zweckbindung der Wohnbauförderung unter Einbindung der Bundesländer sowie Anpassungen bei der Wohnbaufinanzierung vorgesehen, wie das Kanzleramt mitteilte.

Die Wirtschaftskammer (WKO) und die Industrieellenvereinigung (IV) begrüßen die Schritte der Regierung zur angekündigten Industrie-und Wettbewerbsstrategie. 

Parlamentarische Verhandlungen stehen bevor: Das Budget für 2025 und 2026 wird in den kommenden Wochen verhandelt. Der Fahrplan wurde von der Regierung beschlossen, ein Entwurf für 12 Maßnahmen liegt vor. Foto: istock/Jerome Maurice
Parlamentarische Verhandlungen stehen bevor: Das Budget für 2025 und 2026 wird in den kommenden Wochen verhandelt. Der Fahrplan wurde von der Regierung beschlossen, ein Entwurf für 12 Maßnahmen liegt vor. Foto: istock/Jerome Maurice
Der ORF wird über die gesetzlich-staatliche Haushaltsabgabe finanziert. Das erfordert Effizienz und Sparsamkeit, heißt es in einem ÖVP-Konzept. Foto: ORF

Neue ORF-Finanzierung: Das fordert Gstöttner

Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen

Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft