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Gemeinden und Polizei kooperieren künftig enger bei Cybersicherheit und Prävention

Innenminister Gerhard Karner und Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl unterzeichneten in Pressbaum eine Kooperationsvereinbarung. BMI/ Jürgen Makowecz

 Angesichts zunehmender Herausforderungen in der inneren Sicherheit vertiefen das Innenministerium und der Österreichische Gemeindebund ihre Zusammenarbeit. Innenminister Gerhard Karner und Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl unterzeichneten in Pressbaum eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Die Bevölkerung in Österreich hat höchstes Vertrauen in unsere Polizei. Denn neben repressiven Maßnahmen – konsequentes, robustes, polizeiliches Einschreiten, wenn es notwendig ist – setzt die Polizei auf präventive Maßnahmen – auf Aufklärung und Vorbeugung“, betonte Innenminister Karner bei der Unterzeichnung. Genau dies stehe im Zentrum der Vereinbarung, so der Minister weiter: „Ich bedanke mich bei allen, die dieses Projekt mit Leben erfüllen.“

„Die Polizei setzt auf Aufklärung und Vorbeugung.“
Gerhard Karner, Innenminister

 

Auch Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl sprach von einem wichtigen Schritt in der Sicherheitsarbeit: „Wichtig ist es, diese Initiative nicht nur hier und heute abzuschließen, wichtig ist es, dass sie zu den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie zu den Sicherheitsgemeinderätinnen und -räten kommt.“ Man wolle die Eckpunkte aktiv in die Kommunen tragen.

„Ich bin überzeugt, dass diese Kooperationsvereinbarung Sicherheit geben wird.“ Johannes Pressl, Gemeindebundpräsident

 

Im Fokus der Kooperation stehen drei Schwerpunkte: die Bekämpfung von Cyberkriminalität, die Verbesserung kommunaler Sicherheitsstrukturen sowie eine neue kommunale Sicherheitsausbildung. Gerade im Bereich Cybercrime, der stark wachsend ist und auch Orte wie Korneuburg, Tulln oder Maria Enzersdorf betroffen hat, sollen Kommunalbedienstete und Bürger besser sensibilisiert werden.

Zudem sollen einfache Maßnahmen wie bessere Beleuchtung oder gezielte Polizeipräsenz helfen, Problemstellen im öffentlichen Raum frühzeitig zu erkennen und Risiken zu minimieren. Künftig sollen auch Schulungen zu Cybersicherheit und Gefahrenprävention angeboten werden – offen für kommunale Mandatare und interessierte Bürgerinnen und Bürger.