News

Gstöttner kontert auf Kickls Demokratie-Kritik

ÖVP-General Markus Gstöttner kritisiert die Rede von FPÖ-Chef Herbert Kickl in Innsbruck. Foto: Jakob Glaser

Der ÖVP-Generalsekretär wirft dem FPÖ-Chef nach dessen Innsbruck-Rede ein „Spiel mit dem Feuer” vor.

ÖVP-Generalsekretär Markus Gstöttner hat Aussagen von FPÖ-Chef Herbert Kickl scharf zurückgewiesen. Kickl hat am Wochenende in seiner Rede in Innsbruck die liberale Demokratie als „gewaltiges Pervertierungsprogramm” dargestellt, so Gstöttner. Dem hält er entgegen: Die liberale Demokratie sei „nichts anderes als unser demokratischer Rechtsstaat, der sicherstellt, dass die Entscheidungen der Mehrheit mit Menschen- und Freiheitsrechten im Einklang sind – und dies auch bleiben”. Das bedeute für Gstöttner „unabhängige Gerichte, freie Medien, Gewaltenteilung und Grundrechte für jeden Einzelnen”. Wer dieses Modell infrage stelle, „muss erklären, was die Alternativen sein sollen”.

 

Gstöttner ortet “Spiel mit dem Feuer”

Das Verunglimpfen des demokratischen Rechtsstaats sei „ein politisches Spiel mit dem Feuer”, betont der Generalsekretär. Die liberale Demokratie schränke „nicht die Rechte der Bevölkerung ein, sondern die Macht der Regierenden – und das ist gut so, denn die Würde des Menschen ist unantastbar”. Österreichs Entwicklung in der Zweiten Republik sei, „bei allen Herausforderungen, eine der größten Erfolgsgeschichten aller Zeiten”. Sein Fazit: „Also, wenn nicht die liberale Demokratie, was bitte dann?”, so die Frage Gstöttners Richtung Kickl.

 

Lesetipp: ÖVP knöpft sich Kickl vor

ÖVP-General Markus Gstöttner kritisiert die Rede von FPÖ-Chef Herbert Kickl in Innsbruck. Foto: Jakob Glaser
ÖVP-General Markus Gstöttner kritisiert die Rede von FPÖ-Chef Herbert Kickl in Innsbruck. Foto: Jakob Glaser
Lokale Regenfälle haben in Österreich deutlich an Intensität gewonnen. Foto: iStock/kulkann

15 Prozent mehr Regen in kurzer Zeit: Studie mahnt zu besseren Hochwasserschutz

Ministerin Claudia Bauer und Stephan Marik-Lebeck (Statistik Austria) präsentierten die Ausgabe 2026 des Jahrbuchs "Migration und Integration". Foto: Bka / Regina Aigner

Claudia Bauer drängt auf Integration von Frauen aus Fluchtstaaten

Etwas zuversichtlich zeigt sich die Nationalbank in ihrer jüngsten Konjunkturprognose. Foto: istock/Spitzt-Foto

Nationalbank hebt Wachstumsprognose für 2027 an

ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl am Rednerpult des Nationalrats. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Gödl: Politischer Islam ist Sicherheitsfrage

Muslim Interaktiv war eine islamistische Vereinigung in Deutschland, deren Netzwerk in den gesamten deutschsprachigen Raum hineinwirkte. Sie wurde 2025 durch das Bundesministerium des Inneren, Berlin, verboten. Foto (Demonstration in Hamburg 2024 gegen behauptete Zensur; DPI-Studie).

So greift der Politische Islam nach Europa

Der ORF wird über die gesetzlich-staatliche Haushaltsabgabe finanziert. Das erfordert Effizienz und Sparsamkeit, heißt es in einem ÖVP-Konzept. Foto: ORF

Neue ORF-Finanzierung: Das fordert Gstöttner