News

IT-Sicherheit für 4.000 Unternehmen

IT-Sicherheit erfordert weitere Maßnahmen: Die Bundesregierung verabschiedete den Entwurf für das zweite Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz, mit dem die gleichlautende EU-Richtlinie bis Oktober umgesetzt werden soll. Foto: pixelio/Christine Lietz

IT-Sicherheit: Rund 4.000 Unternehmen und Organisationen werden in Österreich auf Angriffe aus dem Internet in einer verstärkten Form vorbereitet. Das ist der Kern für ein neues Gesetz, dessen Entwurf der Ministerrat am Mittwoch in Begutachtung sandte. Innenminister Gerhard Karner nannte die Details.

 

IT-Sicherheit: Cybercrime als neue Herausforderung

Das neue Kriminalitätsfeld Cybercrime und die erforderliche Cybersecurity „sind große Herausforderungen“, sagte Karner unter Verweis auf die Anzeigenstatistik der Polizei.

Die Antwort auf diese Herausforderungen liegen in einem neuen Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz (NISG).

Dieses wird, so Karner, bis zu 4000 Unternehmen, Organisationen und Gebietskörperschaften aus 18 Sektoren betreffen. Dazu zählen unter anderem die Bereiche Energie, Banken, Verkehr und ähnliches, sobald ein Unternehmen mehr als 50 Personen beschäftigt oder einen Umsatz von mehr als 10 Mio. Euro erzielt.

 

Servicestelle im Innenministerium

Es sollen technische Vorkehrungen getroffen werden, um die Widerstandsfähigkeit der Systeme gegen Angriffe zu erhöhen, die Reaktionszeit der Betroffenen zu vermindern.

Um die Initiativen und Maßnahmen zwischen Ländern, Wirtschaft und Institutionen zu koordinieren, wurde im Innenministerium ein eigene Stelle für Cybersecurity eingerichtet. Diese soll begleiten und beraten.

Das neue, zweite Netz- und Informationssicherheitsgesetz (NIS-G) soll das erste ergänzen und beruht wie dieses auf einer Richtlinie der Europäischen Union, die von den Mitgliedstaaten bis zum Oktober 2024 in geltendes Recht umzusetzen ist.

Der Entwurf für verstärkte IT-Sicherheit wurde ein Jahr lang zwischen Wirtschaft und Experten in Politik und Verwaltung vorbereitet und ist ab 3. April für vier Wochen in Begutachtung.

Für das Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz (NISG) wurde eine Anlauf- und Informationsstelle eingerichtet: https://www.nis.gv.at/

IT-Sicherheit erfordert weitere Maßnahmen: Die Bundesregierung verabschiedete den Entwurf für das zweite Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz, mit dem die gleichlautende EU-Richtlinie bis Oktober umgesetzt werden soll. Foto: pixelio/Christine Lietz
IT-Sicherheit erfordert weitere Maßnahmen: Die Bundesregierung verabschiedete den Entwurf für das zweite Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz, mit dem die gleichlautende EU-Richtlinie bis Oktober umgesetzt werden soll. Foto: pixelio/Christine Lietz
So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

Für das Klima soll Speicherverbot fallen

Schickte am Freitag den Entwurf für das neue Klimagesetz in Begutachtung: Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig. Foto: BMLUK/Hemerka

Klimagesetz auf Schiene: Totschnig verbindet Klimaschutz mit Wachstum und Arbeitsplätzen

Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

Österreich soll bei der Konjunktur an Sicherheitsgütern mit dabei sein, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer anlässlich eines Besuches mit Bundeskanzler Christian Stocker bei Rheinmetall in Wien. Foto: Bka

Österreich will bei Konjunktur für Sicherheitsgüter dabei sein

Die Regierung hat den Fahrplan und die Elemente des Klimagesetzes festgelegt. Zum Wochenauftakt debattiert der Nationalrat dazu in einer Sondersitzung. Foto: Bernadette Sattler-Remling

Weg zum Klimagesetz fixiert

Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt