News

Nächste Schritte zu Rückkehrzentren

Die Innenminister Österreichs und Dänemarks, Gerhard Karner und Morton Bodskov, setzen die nächsten Schritte für Asylverfahren und Rückkehrzentren außerhalb der EU. Foto: BMI

Die nächsten Schritte zu Rückkehrzentren berieten Innenminister Gerhard Karner und sein dänischer Ressortkollege, Morten Bødskov, am Montag in Wien. Ziel: Asylverfahren und Rückkehrzentren außerhalb der EU. Am 4. September geht’s in Kopenhagen weiter.

 

Schritte nach Asyl- und Migrationspakt

Österreich und Dänemark zählen gemeinsam mit den Niederlanden, Deutschland und Griechenland zur Gruppe jener europäischen Staaten, die an der Durchführung von Asylverfahren und der Einrichtung von Rückkehrzentren in Staaten außerhalb Europas arbeiten.

Asylanträge sollen künftig auch außerhalb der EU abgewickelt werden, Migrantinnen und Migranten im jeweiligen Nicht-EU-Land aufgenommen oder von jenem Land zurückgeführt werden.

Beide Maßnahmen haben Signalwirkung und können bei der Bekämpfung der Schlepperkriminalität mitwirken.

Mit dem europäischen Asylpakt und der neuen Rückkehr-Verordnung wurden inzwischen auf EU-Ebene die rechtlichen Grundlagen für entsprechende Maßnahmen geschaffen. „Österreich und Dänemark sind seit rund vier Jahren enge Partner und damit auch Antreiber für Asylverfahren und Rückkehrzentren in Staaten außerhalb Europas“, sagte Innenminister Gerhard Karner.

Bis Ende des Jahres soll mindestens ein Partnerland zur Umsetzung eines Return Hubs fixiert werden, um 2027 mit einem ersten Projekt starten zu können. Damit soll Europa wieder „Herr im eigenen Haus werden“ betonte Karner.

Die Innenminister Österreichs und Dänemarks, Gerhard Karner und Morton Bodskov, setzen die nächsten Schritte für Asylverfahren und Rückkehrzentren außerhalb der EU. Foto: BMI
Die Innenminister Österreichs und Dänemarks, Gerhard Karner und Morton Bodskov, setzen die nächsten Schritte für Asylverfahren und Rückkehrzentren außerhalb der EU. Foto: BMI
Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt

Integrationsministerin Claudia Bauer und Sozialforscher Rudolf Bretschneider präsentierten zu Zusammenhalt und Migration. Foto: Bka / Valentin Brauneis

So geht Integration: Arbeit, Sprache, Werte

Die Industriestrategie soll durch eine stärkere Anbindung der Förderagenturen noch mehr Gewicht bekommen. Foto: BMWET

Förderagenturen werden zum „Umsetzungsmotor” der Industriestrategie

Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

Ministerin Claudia Bauer beauftragt den Integrationsfonds, der Lehrerschaft Informationen und Empfehlungen für den Umgang mit religiös motivierten Konflikten zu vermitteln. Foto: Bka / Florian Schrötter

Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte