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Neuer ORF-General Pig startet Umbau
Begleitet von Reformforderungen präsentierte der neue ORF-Generaldirektor Clemens Pig noch vor Amtsantritt am 1. Jänner 2027 die Pläne für den Umbau des gesetzlich finanzierten Medienunternehmens.
ORF steht vor Sparkurs
Mit 4.000 Mitarbeitern und einer gesetzlichen Finanzierung durch die Haushaltsabgabe (Finanzierungsmonopol) ist der ORF bei einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro das größte Medienunternehmen Österreichs. Nach einer Reihe von behauptetem Fehlverhalten, Klagen, Dienstfreistellungen und harter Kritik an hohen Gehältern steht das Unternehmen auch wegen rückläufiger Akzeptanz am Markt vor Reformen.
Im Regierungsprogramm 2025-2029 ist eine „Gesamtreform unter Einbeziehung der Bevölkerung“ vorgesehen. Den Auftakt dazu bilden eine Klausur der Unternehmensführung im Sommer und ein Medienkonvent der Bundesregierung im Herbst.
Das Unternehmen soll deutlich schlanker werden, steht also vor einem Sparkurs. Zudem sollen Objektivität, Sachlichkeit und Unparteilichkeit im Programm gesichert werden.
Für die neue Struktur plant der designierte Generaldirektor Pig vier Direktionen, je für Finanzen, Technik, Programm und Plattformen. Ebenfalls neu zu bestellen sind die neun Landesdirektoren.





