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So begründet Volkspartei den Ausschluss von Walter Ruck
Die Volkspartei hat Walter Ruck, Obmann des Wirtschaftsbundes und Präsident der Wirtschaftskammer Wien, ausgeschlossen. Auslöser sind herabsetzende Äußerungen von Ruck über Personen, zu denen er keine Klarstellung gegeben hat. Hier die Erklärung der Volkspartei im Wortlaut:
Klarstellung wurde erwartet
Der Bundesparteivorstand der Volkspartei ist heute zusammengekommen, um über das weitere Vorgehen nach den medial kolportierten Vorwürfen rund um Walter Ruck zu beraten.
Die Volkspartei hält dazu Folgendes fest:
Das unabgesprochene und damit potenziell illegale Aufzeichnen von Gesprächen ist ein eklatanter Bruch eines guten, vertrauensvollen Miteinanders und ist klar abzulehnen und gegebenenfalls von den Betroffenen rechtlich zu verfolgen. Dessen ungeachtet erwartet sich die Öffentlichkeit nach den medial kolportierten Aussagen zu Recht eine Klarstellung der Vorwürfe durch den Betroffenen, etwa in Form eines Statements, dem entsprechende Konsequenzen sowie die Übernahme von Verantwortung folgen – sei es durch Rücktritt beziehungsweise Rückzug von diversen Funktionen oder zumindest durch eine aufrichtige öffentliche Entschuldigung.
Kolportierte Aussagen nicht vereinbar
Als Volkspartei distanzieren wir uns klar von den kolportierten Äußerungen und halten in aller Deutlichkeit fest, dass diese Aussagen in keiner Weise mit den Werten und der Weltanschauung der Volkspartei vereinbar sind. Insbesondere wäre daher erforderlich, dass der Betroffene Bereitschaft zeigt, an einer Aufarbeitung oder Klärung mitzuwirken, und damit eine Schädigung des Ansehens der Partei mindert. Das ist trotz Aufforderung nicht erfolgt.
Als Konsequenz hat der Bundesparteivorstand in der heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, Walter Ruck mit sofortiger Wirkung aus der Volkspartei auszuschließen.




