Impf-Appell der Parlamentarier

August Wöginger bringt am Samstag das Reformprogramm vor 400 Delegierten zur Abstimmung - Foto: BKA/ Christopher Dunker
August Wöginger bringt am Samstag das Reformprogramm vor 400 Delegierten zur Abstimmung - Foto: BKA/ Christopher Dunker

Mit dem eindringlichen Appell an noch nicht geimpfte Personen, eine Impfung gegen die Corona-Infektion vornehmen zu lassen, wandten sich die Klubobleute von ÖVP und Grünen sowie von SPÖ und Neos am Mitwoch an die Öffentlichkeit.

Es war ein gemeinsamer Impfaufruf aller Klubobleute mit Ausnahme jenes der Freiheitlichen Partei. „Bitte lassen Sie sich gegen Corona impfen“, appellierte ÖVP-Klubobmann August Wöginger eindringlich an die Bevölkerung.

 

 

Höhere Impfrate, mehr Sicherheit

Rund 70 Prozent der impfbaren Bevölkerung seien schon geimpft – „aber wir brauchen einen höheren Prozentsatz“, verwies Wöginger auf andere europäische Länder, die bereits eine Impfquote von bis zu 90 Prozent erreicht haben. Und zur Begründung meinte Wöginger: „Wir brauchen mehr Sicherheit für die Menschen und damit für die Wirtschaft und den Standort Österreich.“

In dem Pressestatement verwies Wöginger auf Fake News, also falsche Mitteilungen, zum Thema Impfen in den Kanälen der Social Media verbreitet werden: „Gerade deshalb ist es mir ein Anliegen, klarzustellen, dass 89 Prozent aller Covid-Intensivpatienten nicht vollständig immunisiert sind. Und zwölf Prozent jener Covid-Patienten, die eine intensivmedizinische Betreuung gebraucht haben, können nach ihrer Genesung gesundheitsbedingt keiner Beschäftigung mehr nachgehen. Diese Zahlen sollten uns zu denken geben“, sagte der ÖVP-Klubobmann.

Die Impfquote sollte jedenfalls erhöht werden, so Wöginger: „Wir brauchen eine höhere Impfquote – daher fordern wir in diesem gemeinsamen Appell die impfbaren Menschen in Österreich auf: Bitte lassen Sie sich impfen!“