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Transparenz und Sicherheit bei Energie

Für mehr Transparenz bei Kosten und Preisen für Strom sorgen neuen Regeln, die der Nationalrat einstimmig verabschiedete. Foto: iStock

Neue Regeln für Transparenz und Sicherheit in der Energieversorgung: Unternehmen der E-Wirtschaft werden verpflichtet, die Regulierungsbehörde jeweils umgehend über alles zu informieren, was für ihre Preise bedeutsam ist. Und Erdölunternehmen drohen höhere Strafen, wenn sie nicht ausreichend Vorräte anlegen.

 

Verbesserungen für Stromkunden

Diese Beschlüsse sind Teile der umfangreichen Tagesordnung der dreitägigen Plenarsitzung des Nationalrats in der erten Juli-Woche vor der tagungsfreien Zeit.

Die Novelle des Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetzes bringt Verbesserungen für die Stromkunden.

Diese Kunden erhalten Preisinformationen durch den Tarifkalkulator der E-Control. Die E-Unternehmen werden nun verpflichtet, die für ihre Preise und Tarife bedeutsamen Daten jeweils umgehend an die E-Control zu senden, damit diese Daten in den Tarifkalkulator eingebaut werden können.

Weiters werden E-Versorger verpflichtet, ihre Kunden jährlich über Möglichkeiten zum Wechsel des Anbieters zu informieren.

Österreichs Energie, die Interessenvertretung der Elektrizitäts-Wirtschaft, hat diese Novelle und den politischen Schulterschluss ausdrücklich begrüßt. Offene und rasche Information über Kosten und Preise sei im Sinne der Branche und der Marktteilnehmer.

 

Ausreichende Vorräte an Öl

Mit der Änderung des Erdölbevorratungsgesetzes werden die Strafen erhöht, sollten die Importeure von Erdöl, Erdölprodukten und Biokraftstoffen nicht ausreichende Reserven anlegen (Pflichtnotstandsreserve).

Diese neuen Regeln wurden im Juni im Wirtschaftsausschuss beraten und am Mittwoch einstimmig von allen Fraktionen im Nationalratsplenum beschlossen. Die SPÖ hatte damit ihre angekündigte Blockade aller Zwei-Drittel-Materien gelockert.

Für mehr Transparenz bei Kosten und Preisen für Strom sorgen neuen Regeln, die der Nationalrat einstimmig verabschiedete. Foto: iStock
Für mehr Transparenz bei Kosten und Preisen für Strom sorgen neuen Regeln, die der Nationalrat einstimmig verabschiedete. Foto: iStock
Die Dürrehilfen sind beschlossen, Kritik an der FPÖ bleibt. Foto: Alexander Haiden, BMLUK

Dürrehilfen beschlossen – Kritik an FPÖ

Die Unternehmen suchen Mitarbeiter. Die Aktivpension schafft einen Anreiz, in der Regelpension noch erwerbstätig zu sein, erklärte ÖVP-Sozialsprecher August Wögigner im Nationalrat. Foto: imagoimages / Rolf Poss

Anreize zur Arbeit, nicht zur Sozialhilfe

Der Sozialsprecher der ÖVP, Abg. August Wöginger, ist der politische Motor der Aktivpension: steuerliche Entlastung für Weiterarbeit in der Regelpension. Er kontert der FPÖ-Kritik. Der Beschluss im Nationalrat erfolgt am Mittwoch. Foto: Parlament/Sattler-Remling

Wöginger: FPÖ gegen Steuererleichterung für Arbeit bei Pension

Die größte Reform der betrieblichen Altersvorsorge ermöglicht eine Zusatzrente für den Ruhestand. Foto: Pixabay / Manuel Alvarez

Reform bringt neue Chancen auf Zusatzpension

Das Arbeiten über das Pensionsantrittsalter hinaus wird durch die Aktivpension finanziell deutlich attraktiver, kündigte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger an. Foto: iStock/c-George

Arbeiten in Pension wird attraktiver

Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr