Aufatmen für Universitäten

Universitäten atmen auf; Zur-Sache; Foto: iStock.com / iBrave
Universitäten atmen auf; Zur-Sache; Foto: iStock.com / iBrave

Das Konzept für Lockerungen im Lehrbetrieb im kommenden Sommersemester ist fix. Details präsentierten Bildungsminister Heinz Faßmann, ÖH-Bundesvorsitzenden Sabine Hanger und die Präsidentin der Universitätskonferenz Sabine Seidler.

 

Besuch von Lehrveranstaltungen möglich

Für den Besuch von Lehrveranstaltungen ist ein negativer Corona-Test erforderlich. Die gesetzliche Grundlage wird vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) erarbeitet.

Mit einer Million Euro werden die Universitäten und Hochschulen bei der Errichtung von Teststraßen im Bedarfsfall finanziell unterstützt. Dieser Betrag wird zusätzlich zu jenen 20 Mio. Euro ausbezahlt, die aus der laufenden Universitätsfinanzierung zur Deckung der Mehrkosten umgewidmet werden.

 

Offene Leseräume und Lernzonen

Im Sommersemester sollen die Bibliotheken, die Lesesäle und die Lernzonen wieder geöffnet werden. Ungenutzte Hörsäle sollen zudem als „offene Lernorte“ für Studierende zur Verfügung stehen.

 

Ausbau der psychologischen Studierendenberatung

Der Bedarf an psychologischen Einzelgesprächen für Studierende ist 2020 um 25 % gestiegen. Um einzelnen Studierenden behilflich zu sein, hat das Ministerium die psychologische Beratung Studierender organisatorisch gestärkt. So sollen ab Ostern 2021 weitere 15 Vollbeschäftigte für die psychologischen Beratungsstellen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien zur Verfügung stehen. Das entspricht einer Steigerung der Kapazität von 40 % gegenüber dem Zeitraum vor der Corona Pandemie.

 

Funktionierender Lehr- und Prüfungsbetrieb

Mit einer Reihe von Empfehlungen wendet sich das Ressort an die Universitäten, um dort den Lehr- und den Prüfbetrieb aufrecht zu erhalten. So sollen etwa der Zeitaufwand und der Zeitdruck für Hausarbeiten verhältnismäßig bleiben.

Die designierte Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Abg. Claudia Plakolm, begrüßte die Eintrittstests als Perspektiven für Studierende und das Angebot psychologischer Einzelberatungen als eine notwendige Maßnahme.