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Bessere Gesundheitsversorgung: Allgemeinmedizin wird ein Fach

Die Allgemein wird ein Fach, beschloss deer Gesundheitsausschuss des Nationalrats auf Antrag der Koalitionsparteien. Foto: istock / GlobalStock

Neue Weichenstellung in der medizinischen Versorgung: Mit der Novelle des Ärztegesetzes werden die Fachärztin/der Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin eingeführt. Der Gesundheitsausschuss des Nationalrats verabschiedete weitere Verbesserungen.

 

Antrag der Koalition

Der Antrag der Koalitionsparteien zur Novellierung des Ärztegesetzes soll eine gesetzliche Grundlage für die Einführung des Facharztes bzw. der Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin schaffen, erläutert ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Josef Smolle.

Für dieses Sonderfach ist eine fünfjährige Ausbildung – neun Monate Grundausbildung und 51 Monate fachärztliche Ausbildung – vorgesehen.

ÖVP-Gesundheitssprecher Josef Smolle sieht im Gesundheitsbudget für 2024 viel Gestaltungsspielraum. Foto: Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger

ÖVP-Gesundheitssprecher Josef Smolle: fünfjährige Ausbildung. Foto: Rauchenberger

Gesundheit: erste Anlaufstelle für alle Anliegen

Die Fachärztin/der Facharzt Allgemeinmedizin und Familienmedizin soll erste Anlaufstelle für sämtliche Anliegen sein, die Aufgaben sind breit gefächert. Sie umfassen die kontinuierliche und koordinative medizinische Betreuung des gesamten menschlichen Lebensbereiches. Daher der Zusatz Familienmedizin.

Für Ambulatorien wird die Gestaltung der Dienste vereinfacht: für jene Bereiche, in denen überwiegend nicht-ärztliche therapeutische Leistungen erbracht werden, soll ärztliche Anwesenheit praktikabler geregelt werden.

 

Bessere Vorbeugung gegen HIV

Von vier Parteien – aber nicht der FPÖ – wird der Antrag unterstützt, die Vorbeugung gegen HIV durch einen niederschwelligen und kostenfreien Zugang zur HIV-PrEP-Impfung zu verbessern. Österreich folgt damit einem europäischen Modell. Das vorbeugende HIV-Medikament senkt das Risiko einer Ansteckung um 99 Prozent, erklärte Smolle.

Die Allgemein wird ein Fach, beschloss deer Gesundheitsausschuss des Nationalrats auf Antrag der Koalitionsparteien. Foto: istock / GlobalStock
Die Allgemein wird ein Fach, beschloss deer Gesundheitsausschuss des Nationalrats auf Antrag der Koalitionsparteien. Foto: istock / GlobalStock
Die Dürrehilfen sind beschlossen, Kritik an der FPÖ bleibt. Foto: Alexander Haiden, BMLUK

Dürrehilfen beschlossen – Kritik an FPÖ

Die Unternehmen suchen Mitarbeiter. Die Aktivpension schafft einen Anreiz, in der Regelpension noch erwerbstätig zu sein, erklärte ÖVP-Sozialsprecher August Wögigner im Nationalrat. Foto: imagoimages / Rolf Poss

Anreize zur Arbeit, nicht zur Sozialhilfe

Der Sozialsprecher der ÖVP, Abg. August Wöginger, ist der politische Motor der Aktivpension: steuerliche Entlastung für Weiterarbeit in der Regelpension. Er kontert der FPÖ-Kritik. Der Beschluss im Nationalrat erfolgt am Mittwoch. Foto: Parlament/Sattler-Remling

Wöginger: FPÖ gegen Steuererleichterung für Arbeit bei Pension

Die größte Reform der betrieblichen Altersvorsorge ermöglicht eine Zusatzrente für den Ruhestand. Foto: Pixabay / Manuel Alvarez

Reform bringt neue Chancen auf Zusatzpension

Das Arbeiten über das Pensionsantrittsalter hinaus wird durch die Aktivpension finanziell deutlich attraktiver, kündigte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger an. Foto: iStock/c-George

Arbeiten in Pension wird attraktiver

Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr