ID Austria erhält internationale Auszeichnung

Wolfgang Ebener (Mitte, 5.v.l.) nahm vorige Woche den Preis für die ID Austria in Berlin entgegen. Ebner ist Chief Digital Officer (CDO) im Bundeskanzleramt. Foto: Bearing Point
Wolfgang Ebener (Mitte, 5.v.l.) nahm vorige Woche den Preis für die ID Austria in Berlin entgegen. Ebner ist Chief Digital Officer (CDO) im Bundeskanzleramt. Foto: Bearing Point

Die digitale Verwaltung ist effizient und bürgernah: Österreich erhielt für die ID Austria App eine internationale Anerkennung beim 24. eGovernment-Wettbewerb.

Die prämierte App ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren und barrierearmen Zugang zu staatlichen Services.

 

ID Austria als Leuchtturm

Der internationale eGovernment-Wettbewerb wird seit zwei Jahrzehnten von BearingPoint und Cisco ausgerichtet. Er gilt als wichtigste Auszeichnung für Innovation in der öffentlichen Verwaltung. Die App mit der digitalen Identität gilt als Leuchtturmprojekt für moderne Verwaltung in Europa. Sie verbindet Datenschutz und Servicequalität.

Anlässlich der Preisverleihung in Berlin bekräftigte Alexander Pröll,  Staatssekretär für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, die Ziele: „Wir wollen bis 2030 alle neun Millionen Menschen in Österreich mit einer digitalen Identität ausstatten.“

 

Parlament lässt Verwaltung untersuchen

Das Parlament hat beim Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) eine mehrteilige Studie zur digitalen Transformation der Verwaltung beauftragt.

Die Studie soll den Stand der digitalen Transformation in der österreichischen Verwaltung erheben, berichtet die Parlamentskorrespondenz. Darauf aufbauend sollen Chancen und Best Practices analysiert werden. Besonders im Fokus steht die Stärkung der digitalen Souveränität des öffentlichen Sektors. Die Schlussfolgerungen der Studie sollen als Handlungsoptionen für die Politik dienen.

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