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FPÖ mit Angriff auf Polizeibeamte sorgt für Aufregung
Der Generalsekretär der Volkspartei Nico Marchetti kritisierte die FPÖ scharf, weil sie im Pilnacek‑Untersuchungsausschuss Polizeibeamte „vor den blauen Pranger“ stelle. Anlass für die Kritik Marchettis ist das Verlangen der Freiheitlichen, 15 Polizeibeamte als Auskunftspersonen in den laufenden Untersuchungsausschuss zu laden.
Marchetti mit scharfer Kritik an FPÖ
„Die FPÖ missbraucht einfache Polizeibeamte für ihre parteipolitische Inszenierung. Dass ausgerechnet ein ehemaliger Innenminister rechtschaffene Polizeibeamte im Pilnacek‑U‑Ausschuss vor den blauen Pranger stellen will, zeigt, dass Parteipolitik für ihn immer vor Staatsverantwortung steht“, erklärt Marchetti am Montag in einer Aussendung.
Marchetti betonte, dass die Volkspartei nicht zulasse, dass die Freiheitlichen die „gewissenhafte Arbeit der österreichischen Polizei in den Dreck ziehe“. Er bezeichnete die Aktion als „Paradebeispiel für die fortschreitende Radikalisierung der Kickl‑FPÖ“ und verwies auf „Verschwörungstheorien und das Naheverhältnis zu bedenklichen Gruppierungen, die Umsturzfantasien haben“.
Innenminister ebenfalls mit Kritik – ÖVP stellt sich vor die Polizeibeamten
Bereits am Vormittag hat Innenminister Gerhard Karner die Polizeibematen in Schutz genommen und die FPÖ ebenfalls für ihr Vorgehen kritisiert. Laut mehreren Medienberichten sprach Karner von einer „Hetz- und Treibjagd“ der FPÖ gegen Polizisten.
Der ÖVP-Generalsekretär stellt sich demonstrativ vor die Polizeibeamten und würdigt deren Arbeit. „Österreichs Polizistinnen und Polizisten stellen sich Tag für Tag in den Dienst der Sicherheit, auch unter dem Einsatz ihres eigenen Lebens. Diese Aufgabe erfüllen sie stets mit höchster Professionalität und nach anerkannten Standards. Für diese herausragenden Leistungen, zum Schutz der Menschen in unserem Land, gebührt Österreichs Polizistinnen und Polizisten Dank und Anerkennung.“
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