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Drei Initiativen für die nötigen Fachkräfte

Drei Regierungsmitglieder - Corinna Schumann, Christoph Wiederkehr und Barbara Miedl-Eibinger - präsentierten den Start für die Arbeiten der Regierung an einer Strategie für mehr Fachkräfte. Foto: Valentin Brauneis

Erstmals seit 1950 schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Zugleich fehlen 200.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Die Regierung hält dagegen – und startet mit drei Initiativen die Fachkräftestrategie.

 

Drei Antworten in einer Strategie

Gemeinsam mit Staatsekretärin Barbara Miedl-Eibinger und Bildungsminister Christoph Wiederkehr präsentierte Sozialministerin Corina Schumann den in ihrem Ressort erstellten Bericht zur Fachkräftestrategie an den Ministerrat. Ab März wird an der Strategie mit dem Wirtschaftsministerium gearbeitet. Diese seit drei Initiativen vor:

  • Eine Offensive in der Qualifizierung soll mehr Fachkräfte für Technik und Schlüsseltechnologien wie Umwelt und Digitalisierung bringen.
  • Die betriebliche Lehre und die überbetriebliche Lehrausbildung werden gestärkt und ausgebaut.
  • Die Anwerbung von Fachkräften aus dem internationalen Umfeld soll durch bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen erfolgreicher werden.

 

Folgen der demografische Wende

Die Gründe für den Mangel an Fachkräften sind vielfältig, heißt es in dem Regierungspapier. Daher müssen auch Kinderbetreuung und Pflege sowie Anreize für Arbeit in Vollzeit mitgedacht werden. Der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ist auch eine Folge der demografischen Wende. Dazu hat ÖVP-Abg. Gudrun Kugler für die OSZE eine Analyse erstellt und für Lösungen an einem Expertenpapier mitgearbeitet.

Drei Regierungsmitglieder - Corinna Schumann, Christoph Wiederkehr und Barbara Miedl-Eibinger - präsentierten den Start für die Arbeiten der Regierung an einer Strategie für mehr Fachkräfte. Foto: Valentin Brauneis
Drei Regierungsmitglieder - Corinna Schumann, Christoph Wiederkehr und Barbara Miedl-Eibinger - präsentierten den Start für die Arbeiten der Regierung an einer Strategie für mehr Fachkräfte. Foto: Valentin Brauneis