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Beim Strom drückt Zehetner aufs Gas

Klare Zuständigkeiten beim Bund und Kooperation der 120 Netzbetreiber: Das sind für Staatssek-rettärin Elisabeth Zehetner zwei von vier Ansätzen, um die Kosten zu senken. Foto (Umspannwerk Südburgenland): Verbund

Mit vier Ansätzen sollen die Bremsen im Energiesystem gelöst und Kosten gesenkt werden. In Interviews erklärt die für Energie zuständige Staatssekretärin, Elisabeth Zehetner, wie das gelingen soll.

Elisabeth Zehetner erklärt in Interviews (Bild: Ö1) den Reformkurs in der Energiepolitik. Foto: Screenshot ORF

Staatssekretärin erklärt in Interviews (Bild: Ö1) den Reformkurs. Bild: Screenshot ORF

Zehetner nennt vier Ansätze

Gegenüber den Salzburger Nachrichten etwa sprach Zehetner von „vier großen Aufgaben“:

Netzkosten dämpfen: die Netzkosten sollen bis 2040 um 4,1 Milliarden Euro gesenkt werden. Das bedeutet eine Verminderung um 8 Prozent, sagte Zehetner ergänzend im Ö1-Morgenjournal.

Energieprojekte rascher umsetzen: Das Gesetz über beschleunigten Ausbau von Erneuerbaren Energien wurde beschlossen. Es bedeutet schneller Verfahren, klarere Zuständigkeiten, mehr Sicherheit für die Planung von erneuerbarer Energie sowie der Netze und Speicher.

Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern klarer ordnen: Eine neue Zuständigkeit für „Energiewirtschaft“ soll in der Bundesverfassung verankert werden. Das bedeutete schnellere Entscheidungen.

Das Energiesystem modern, effizienter und digitaler gestalten: Die rund 120 Betreiber von Stromnetzen sollen sich zusammenschließen können, um Kosten zu senken.

In allen vier Punkten sei man in zwölf politischen Terminen von Koalition, Bund, Ländern, Gemeinden und Städten in der Reformpartnerschaft „gut vorangekommen“: „Es ist eine Reform an den Grundfesten“.