Regierung
Glücksspiel neu geordnet: scharf gegen illegale Anbieter
Das Glücksspiel wird neu geordnet, Konzessionen haben strikte Voraussetzungen und gegen illegale Anbieter werden scharfe Regeln gesetzt. Die Regierungsparteien haben sich auf einen Entwurf geeinigt, der jetzt in Begutachtung gesandt wird, wie ÖVP-Finanzsprecher Andreas Ottenschläger bekanntgab.
Umfassende Reform liegt vor
Die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS haben sich auf eine umfassende Reform des Glücksspielgesetzes geeinigt, teilte der ÖVP-Parlamentsklub am Monta mit. Der Entwurf geht heute, Montag, in Begutachtung.
Der Entwurf hat zwei zentralen Themen:
- mehr Spielerschutz und
- eine grundlegende Neuregelung für die Online-Lizenzen.
Die Verhandlungsführer Andreas Ottenschläger (ÖVP), Jan Krainer (SPÖ) und Christoph Pramhofer (NEOS) sprechen von der größten Reform des Gesetzes seit 26 Jahren. Das Gesetz werde den Spielerschutz und die Regeln für den Markt auf die Höhe der Zeit bringen.
Glücksspiel mit Fairness und Schutz
Andreas Ottenschläger, ÖVP-Finanzsprecher: „Mit der Neuregelung des Glücksspielgesetzes setzen wir einen Schritt hin zu mehr Wettbewerb, Rechtssicherheit und fairen Marktbedingungen. Die Öffnung des Online-Marktes beendet überholte Monopolstrukturen, schafft neue Investitionsanreize und stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich.“
Es geht auch um den Schutz der Spieler, wie Ottenschläger erläutert: „Gleichzeitig stärken wir den Spielerschutz durch klare und zeitgemäße Schutzmechanismen und gehen konsequent gegen illegale Anbieter vor. Dadurch können legale Unternehmen künftig unter fairen Bedingungen wirtschaften, investieren und Wertschöpfung in Österreich schaffen. Damit ist es uns gelungen, die richtige Balance zwischen einem wirksamen Spielerschutz und einem rechtssicheren, funktionierenden Markt zu finden.“





