News

„Österreich hat sich intensiv vorbereitet“

Krisenkoordinator Peter Oberhofer beruhigt: Die Lage in Österreich ist herausfordernd, insgesamt stabil und bewältigbar, erklärte er anlässlich von Beratungen zur Hitze. Foto: Christopher Dunker

Österreich ist mehr als andere Staaten von der Erderwärmung betroffen, hat sich aber intensiv vorbereitet. Krisenkoordinator Peter Oberhofer zur Lage: herausfordernd, stabil, bewältigbar aber arbeitsreich. Was ist dringend zu tun? Wasser sparen!

 

Österreich bis Jahresende von Trockenheit geprägt

Nach einer Lagebesprechung einer Arbeitsgruppe des Krisensicherheitsbüros präsentierte der Krisenkoordinator im  Bundeskanzleramt, Peter Oberhofer, Einschätzungen und Perspektiven.

Das Wichtigste vorab: Die Periode außerordentlicher Trockenheit werde voraussichtlich bis gegen Jahresende anhalten. Allen Wettermodellen zufolge sei vorerst keine Entspannung hinsichtlich der Trockenheit zu erwarten. Die Folge: Oberhofer empfiehlt eindringlich, Wasser zu sparen.

Österreich hat sich intensiv vorbereitet, um die Ursachen und Folgen des – menschengemachten – Klimawandels zu mildern. Es bestehen rund 20 Strategien, Konzepte und Gesetze zur Anpassung an den Klimawandel, die sich damit befassen: „Das wirkt“.

Die Warnungen von GeoSphere vor zunehmender Hitze hätten sich bewahrheitet.

Die Landwirtschaft steht vor einer „historischen Belastungsprobe“, sagte Oberhofer. Die Versorgung mit Energie sei ebenso gesichert wie jene mit Wasser. Die Infrastruktur – etwas Schienen und Straßen – werden genau auf Veränderungen beobachtet.

Weitere Vorkehrungen seien etwa für die Gesundheit getroffen worden, etwa die Hitzeschutzverordnung.