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Steuern und Gebühren tragen Budgetsanierung

Der Budgetkurs hält, einige wesentliche Einnahmen aus Steuern steigen, einige Ausgaben geben zurück, zeigt der Halbjahresbericht des Finanzressorts. Foto: Pixelio / Thorben Wengert

Die Erlöse des Staates aus Steuern und Gebühren tragen dank Steigerung zur Sanierung des Budgets bei. Die Budgetsanierung ist im ersten Halbjahr auf Kurs, gaben Finanzminister Markus Marterbauer und Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl bekannt.

 

Budgetsanierung auf Kurs

Das ist der Stand der Budgetdinge laut Info aus dem Finanzressort:

  • Der Weg zu soliden Staatsfinanzen wurde fortgesetzt.
  • Der Vollzug des Budgetvollzug ist trotz geopolitischer Unsicherheiten auf Kurs.
  • Das Ziel bleibt, das Defizit auf 4,2 % des BIP im Jahr 2026 zu senken.

Die Auszahlungen erhöhten sich lediglich um 2,8 % und liegen  unter der für heuer geplanten Steigerung von 3,6 %. Zurückgegangen sind vor allem Förderungen, nämlich um 20,8 %.

Erhöht haben sich die Leistungen für die Arbeitslosenversicherung, nämlich um 10,2 %, und Pensionen (Beamte und Pensionsversicherung) um 6,8 %.

Die Bruttoabgaben zeigten mit  einem Plus von 3,9 % ein robustes Wachstum. Die Steuern aus Einkommen und Vermögen erhöhten sich im ersten Halbjahr um 3,3 %, die Verbrauchs- und Verkehrssteuern um 4,0 %. Einen der stärksten Anstiege verzeichneten die Einkommenssteuern mit einem Plus von 24 %.

 

Länder tragen Konsolidierung mit

Die beim Bund verbleibenden Nettoabgaben nahmen um 1,7 % zu, während die Ertragsanteile an Länder um 7,0 % und an Gemeinden um 8,7  % stiegen.

Positiv hervorzuheben ist die budgetäre Entwicklung der Bundesländer, die neben deutlichen Anstiegen bei den Ertragsanteilen auch von den eigenen Konsolidierungsanstrengungen geprägt ist. Der Saldo der neun Bundesländer ist in Summe um 2,0 Mrd. € besser als im ersten Halbjahr 2025.

„Die Daten des ersten Halbjahres zeigen, dass die Bundesregierung ihre Aufgabe, Österreich in Richtung eines stabilen Budgetkurses zu bringen, Schritt für Schritt erfüllt. Im Vergleich zum Vorjahr stehen wir beim Nettofinanzsaldo etwas besser da, herausfordernd bleiben die Ausgaben für Zinsen und Pensionen“, sagt Finanzminister Markus Marterbauer.

Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl: „Wie im vergangenen Jahr auch halten wir den geplanten Budgetpfad konsequent ein und setzen weiterhin auf einen strengen Vollzug. Die Bundesländer haben ebenfalls den notwendigen Konsolidierungskurs eingeschlagen.“

Informationen zum Vollzug des Bundes und der Bundesländer auf budget.gv.at – Monatlicher Vollzug 2026.