Ein Tweet eines SPÖ-Mitarbeiters der Kategorie "Hass im Netz" sorgt für Entsetzen. Foto: istock / P. Kijsanayothin

Den tragischen Absturz einer Cessna in der Ostsee mit vier Todesopfern nahm ein Mitarbeiter der SPÖ-Wien zum Anlass, eine verstörende Reaktion auf Twitter abzugeben. Dieser Tweet wirft auch die Frage auf, wie tief der Hass bei den Sozialdemokraten sitzt.

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich Sonntagabend auf den Internetplattformen der Nachrichtenstationen und Zeitungen, dass ein österreichisches Kleinflugzeug in der Ostsee vor Lettland abgestürzt sei. Auch heimische Medien berichteten auf den Sozialen Netzwerken vom Unglück.

 

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Ein Tweet der Kronenzeitung über den Absturz veranlasste einen Twitter-User auf verstörende und völlig geschmacklose Art zu antworten. Auf den Tweet der Krone mit „4 Personen an Board – österreichische „Geister“-Cessna vor der Küste Lettlands ins Meer gestürzt“ antwortet der User: „Nehammer, Brunner, Sachslehner?“ Dass diese Antwort klar darauf abzielte bzw. suggeriert, ob der Kanzler, der Finanzminister und die ÖVP-Generalsekretärin zu den vier Personen an Board zählen würden, bedarf keiner näheren Erläuterung.

 

Lässt tief blicken: Die Antwort eines Mitarbeiters der SPÖ Wien auf die Meldung des Flugzeugabsturzes in der Ostsee. Foto: Screenshot Zur-Sache.

Lässt tief blicken: Die Antwort eines Mitarbeiters der SPÖ Wien auf die Meldung des Flugzeugabsturzes in der Ostsee. Foto: Screenshot Zur-Sache.

 

EDV-Chef der SPÖ Wien

Wie sich Montagvormittag herausstellte, handelt es sich beim Twitter-User um einen Mitarbeiter der SPÖ Wien, konkret um den EDV Chef. Landtagsvizepräsident Manfred Jurazka von der ÖVP verurteilte den Tweet und stellte ebenfalls auf Twitter die Frage „Wie tief sitzt ihr Hass eigentlich“.

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Auch wenn der betroffene SPÖ-Mitarbeiter den Tweet in der Zwischenzeit löschte, lassen solche Reaktionen in den Sozialen Netzwerken tief blicken, wie und was einzelne der SPÖ  über politische Mitbewerber denkt.