Im Einsatz für die Jugend

Staatsekretärin Claudia Plakolm ist in Brüssel für die Jugend im Einsatz. Foto: Arno Melicharek
Staatsekretärin Claudia Plakolm ist in Brüssel für die Jugend im Einsatz. Foto: Arno Melicharek

Das Jahr 2022 ist das Europäische Jahr der Jugend in dessen Mittelpunkt die Themen der EU-Jugendstrategie stehen. Wesentlich ist die Partizipation und das Engagement von Kindern und Jugendlichen in der EU, weshalb Staatsekretärin für Jugend im Bundeskanzleramt, Claudia Plakolm nach Brüssel flog. Plakolms Linie ist es die Weiterentwicklung von Europa durch junge Menschen zu fördern.

 

Ziele für das Jahr der Jugend

Mit den EU-Mitgliedstaaten möchte die Europäische Kommission die Partizipation und das Engagement von Kindern und Jugendlichen fördern. Im Mittelpunkt steht Gleichstellung und Inklusion, Nachhaltigkeit, psychische Gesundheit und Wohlergehen sowie die Work-Life-Balance und eine faire Bezahlung von Arbeitsplätzen.

„Wir werden dieses Jahr der Europäischen Jugend nutzen, um unseren Anliegen Gehör zu verschaffen, unseren Ideen eine Stimme zu verleihen und unserer Zukunft eine Form zu geben“, betonte Staatsekretärin für Jugend Claudia Plakolm.

 

Jugendcheck

Bei einem Treffen mit EU-Kommissarin Mariya Gabriel sprach Staatsekretärin Plakolm konkret über die Idee, auf Europäischer Ebene – wie in Österreich bereits verankert – einen Jugendcheck bei jedem neuen Gesetzesvorhaben durchzuführen.

In Österreich ist seit Jänner 2013 jedes Ministerium gefordert, Gesetzesvorhaben vorab auf ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche zu prüfen um das Bewusstsein für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen zu schärfen. Ein Jugendcheck soll, so Plakolm, ähnlich dem österreichischen Modell nun ebenfalls auf EU-Ebene angewandt werden.

Die österreichische Jugend sei genauso selbstverständlich Europäer, wie sie Österreicher seien, „und genauso selbstverständlich wollen wir mitgestalten“, sagte Plakolm.

 

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Österreichs Jugendstrategie

Die Vier Handlungsfelder – Bildung und Beschäftigung, Beteiligung und Engagement, Lebensqualität und Miteinander und Medien und Information – dienen der österreichische Jugendstrategie als Rahmen und geben die Richtung vor, in die das gemeinsame Bemühen gehen soll.

In so genannten „Reality Checks“ werden die Jugendziele reflektiert und weiters überlegt, ob das Ziel zur Umsetzung eines European Youth Goals beiträgt – diese sind das Ergebnis eines europaweiten Beteiligungsprozesses mit jungen Menschen und dienen als Vision zur jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa.

 

 

In Brüssel traf Staatsekretärin Plakolm auf EU-Vizepräsidenten Margaritas Schinas um über die konkrete Ausgestaltung des Europäischen Jahres der Jugend zu sprechen. Foto: Arno Melicharek

In Brüssel traf Staatsekretärin Plakolm auf EU-Vizepräsidenten Margaritas Schinas um über die konkrete Ausgestaltung des Europäischen Jahres der Jugend zu sprechen. Foto: Arno Melicharek

 

Weiterentwicklung Europas

In Brüssel traf sich die Staatsekretärin unter anderem mit EU-Vizepräsidenten Margaritis Schinas, mit dem sie über die EU-Zukunftskonferenz und um die konkrete Ausgestaltung des Europäischen Jahres der Jugend sprach.

Europa sei eine der größten Errungenschaften, so Plakolm, aber man erwarte sich im alltäglichen Leben zu Recht, dass es funktioniert. „Wir wollen nicht ständig dankbar sein müssen, dass es Europa gibt, sondern es weiterentwickelt sehen“, so die Staatsekretärin abschließend.