Preisstabilität das wichtigste Ziel

Finanzminister Magnus Brunner im Gespräch mit EZB-Chefin Christine Lagarde. Foto: BKA / Wenzel
Finanzminister Magnus Brunner im Gespräch mit EZB-Chefin Christine Lagarde. Foto: BKA / Wenzel

Finanzminister Magnus Brunner nahm Montag erstmals am Treffen der Eurogruppen-Finanzminister in Brüssel teil. Im Austausch mit EZB-Chefin Christine Lagarde betonte Brunner, dass die Preisstabilität weiterhin das wichtigste Ziel der europäischen Geldpolitik sein müsse.

 

Preisstabilität als wichtigstes Ziel

Montag nahm Finanzminister Magnus Brunner erstmals am Treffen der Eurogruppen-Finanzminister in Brüssel teil. Einer seiner ersten Termine war ein Gespräch mit der Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die derzeitige hohe Inflation bereite nicht nur vielen Bürgern, sondern auch Politikern große Sorgen, so der Finanzminister. „Viele fürchten sich vor weiter steigenden Preisen. Die Preisstabilität muss weiterhin das wichtigste Ziel der europäischen Geldpolitik bleiben“, betonte Brunner.

 

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Beitrag laden

 

Finanziellen Spielraum schaffen

Im Zentrum der Beratungen der Eurogruppen-Finanzminister stehen am Montag und am Dienstag in Brüssel die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung, die Eigenkapitalausstattung europäischer Unternehmen nach der Krise und der Wachstums- und Stabilitätspakt.

Am Rande der Tagesordnung werden die EU-Regeln für Budgetdefizite und für die Staatsverschuldung diskutiert. Diese dafür geltenden Grenzen wurden gelockert, um nationale Maßnahmen gegen die Corona-Krise zu finanzieren. Einige Staaten wollen diese Lockerung beibehalten, andere – wie Österreich – nicht.

So sprach sich Finanzminister Magnus Brunner beim Doorstep unter anderem dafür aus, wieder zu strengeren Regeln zurückzukehren, also die Gesamtschulden der Euro-Länder auf höchstens 60 Prozent und eine jährliche Neuverschuldung von maximal drei Prozent zuzulassen. Aufgrund der Coronakrise hat die EU die Regeln ausgesetzt, um die Hilfen für die Wirtschaft zu ermöglichen.

Es gehe auch darum sich einen finanziellen Spielraum zu verschaffen und so für zukünftige Krisen vorzusorgen, erklärte Brunner abschließend.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden