Wirtschaftsministerin Margarte Schramböck ist derzeit in den USA um sich für die heimische Pharma-Industrie einzusetzen und den internationalen Handel zu stärken. Foto: Holey

Wirtschaftsministerin Margarte Schramböck ist derzeit in den Vereinigten Staaten, um die Wirtschaftsbeziehungen zu stärken und Hürden im internationalen Handel abzubauen, Zur-Sache berichtete. Die Arbeitsreise wird von einer Unternehmensdelegation aus der medizinischen Technologie und der Pharma-Industrie begleitet.

 

USA ein wichtiger Pharma-Markt

Die Vereinigten Staaten sind ein wichtiger Markt für die europäische Pharma-Industrie. Die USA produzieren weniger Wirkstoffe, als sie verbrauchen. In Europa verhält es sich genau anders herum. „Daher sehe ich in den USA großes Potential für die heimische Pharmabranche“, erläuterte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

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Die USA sei zudem ein wertvoller Pharmamarkt, erklärte die Wirtschaftsministerin. Von den Top 10 Pharmaunternehmen der Welt befinden sich vier in den USA: Merck & Co, Pfizer, AbbVie und Bristol Myers Squibb. Zwei Pharmakonzerne kommen aus der Europäischen Union, Bayer und Sanofi, und weitere drei vom Europäischen Kontinent – Roche, Novartis und GlaxoSmithKline. Lediglich ein Pharmakonzern der Top 10 ist in China ansässig: Sinopharm.

Deutlich sei, so die Angaben des Wirtschaftsministeriums, dass die Pharmaindustrie in den USA mit 37 Prozent der Unternehmensausgaben deutlich forschungsintensiver sei, als es in der EU mit rund 27 Prozent ist. Ein weiterer Unterschied zur Europäischen Pharmaindustrie ist die Bildung von Clustern. In den USA seien vor allem Boston und die San Francisco Bay-Area die zwei großen Standorte der Pharmaindustrie, ähnlich wie das bekannte Silicon Valley im Bereich der Technologie-Unternehmen.

Da die USA für Österreich einer der wichtigsten Exportmärkte ist, habe man, so Schramböck, großes Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung. Dadurch würden Arbeitsplätze sowie der Wohlstand in Österreich gesichert werden. „Wenn es uns gelingt, Handelshemmnisse abzubauen, profitieren beide Seiten des Atlantiks“, so Wirtschaftsministerin Schramböck.

 

Große Kooperation

Stolz ist die Wirtschafts- und Lehrlingsministerin Margarete Schramböck zudem auf die heimische Lehrlingsausbildung: „Wir werden weltweit für die duale Berufsbildung beneidet. Denn die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte der Zukunft.“ Im Rahmen des Arbeitsbesuches wurde eine österreichisch-amerikanische Kooperation zur Zusammenarbeit im Bereich der Lehre unterzeichnet.

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„Denn die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte der Zukunft. Mit der offiziellen Zusammenarbeit exportieren wir unser Vorzeige-Lehrlingssystem in die USA“, so die Wirtschaftsministerin abschließend.

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