Brunner bedankt sich bei seinem Besuch am Flughafen Wien bei allen fachlich kompetenten und motivierten Zöllnern in ganz Österreich. Foto: BMF
21.000 Kontrollen, 1.900 Aufgriffe und Schmuck, Uhren und Bargeld im Wert von knapp 2 Mio. Euro – ein erfolgreiches erstes Halbjahr für das Zoll-Team am Flughafen Wien. Finanzminister Magnus Brunner zog mit dem Zoll-Team des Flughafen Wiens eine Zwischenbilanz.

 

2022 – wieder mehr Reisende

Die Luftfahrtbranche erholt sich langsam wieder und die Anzahl der Reisenden steigt. Die Auswirkungen spüren auch die Mitarbeiter am Zoll des Flughafen Wien. Im Gegensatz zum Vorjahr sind wieder 80 Prozent der Fluggäste zurück. Im ersten Halbjahr 2022 verzeichneten die Zöllner 21.000 Kontrollen und rund 1.900 Aufgriffe. Es wurden beispielsweise Schmuck, Uhren und Bargeld im Wert von knapp 2 Mio. Euro sichergestellt, erklärt Finanzminister Magnus Brunner. Diese Aufgriffe seien deshalb wichtig, weil sie für einen fairen Wettbewerb in Österreich sorgen, so Brunner. „Einzelne sollen sich nicht auf Kosten der redlichen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie der ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einen Vorteil verschaffen, der unser Land, seine Wirtschaft und unsere Gesellschaft schädigt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zollamts Österreich gehen mit all ihrer Erfahrung, ihrem Know-how und ihrem hohen Engagement gegen diese kriminellen Aktivitäten vor und tragen gleichzeitig zu einem reibungslosen Betrieb am Flughafen bei“, betont der Finanzminister. Brunner bedankt sich bei seinem Besuch am Flughafen Wien bei allen fachlich kompetenten und motivierten Zöllnern in ganz Österreich.

 

halbjahresbilanz 2022 flughafen wien 52217877564 o

Vorstand des Flughafen Wiens Günther Ofner bedankt sich ebenfalls bei den österreichischen Zollbehörden für die gute Zusammenarbeit am Standort. „Diese gute Kooperation ist auch eine Voraussetzung dafür, dass die Prozesse für Passagiere und Kunden reibungslos ablaufen“, so Ofner. Foto: BMF

 

Zigaretten, Goldschmuck und Tierseuchen

Insgesamt 200.000 Stück Zigaretten und Zigarren hätten nach Österreich geschmuggelt werden sollen. Sie gehören damit zu den häufigsten Funden illegaler Kofferinhalte. Häufig wird auch versucht Gold zu schmuggeln – hier kam es zu mehr als 200 erfolgreichen Kontrollen und einem Gesamtwert von rund 1,2 Mio. Euro. „Aufgriffe wie im ersten Halbjahr gelingen nur dank risikoorientierter Analysen und der Erfahrung unserer Kolleginnen und Kollegen. Zuletzt haben sich aufgrund des Kriegs in der Ukraine auch zahlreiche Flugrouten verändert und darauf reagieren wir natürlich mit zielgerichteten Anpassungen unserer Kontrollen“, erklärt Roland Karner, Zoll-Teamleiter für mobile Kontrollen und den Reiseverkehr.

In 1.241 Aufgriffen wurden Verstöße gegen das Pflanzenschutzgesetz oder das Tierseuchenrecht verhindert. Für bestimmte exportierte Pflanzen in die Europäische Union ist ein entsprechendes Pflanzengesundheitszeugnis beim Zoll erforderlich. Im ersten Halbjahr wurden mehr als 3,5 Tonnen Pflanzen, Obst oder Gemüse aufgegriffen. Außerdem wurden rund 2 Tonnen tierische Lebensmittel beschlagnahmt. Eine weitere beliebte Schmuggelware stellt unangemeldetes Bargeld dar. Hier wurde ein Gesamtwert von 529.127 Euro sichergestellt. Zur-Sache berichtete bereits.

 

halbjahresbilanz 2022 flughafen wien 52216598827 o

Auch die mobilen Kontrollen der Dienststelle Ost ziehen positive Bilanz: 168 Einsätze, 2.356 Fahrzeuge, 7.453 Personen und 17.626 Gepäckstücke. Foto: BMF

 

Häufig wird auch versucht Gold zu schmuggeln - hier kam es zu mehr als 200 erfolgreichen Kontrollen und einem Gesamtwert von rund 1,2 Mio. Euro. Foto: BMF

Häufig wird auch versucht Gold zu schmuggeln – hier kam es zu mehr als 200 erfolgreichen Kontrollen und einem Gesamtwert von rund 1,2 Mio. Euro. Foto: BMF

 

Eine weitere beliebte Schmuggelware stellt unangemeldetes Bargeld dar. Hier wurde ein Gesamtwert von 529.127 Euro sichergestellt. Foto: BMF

Eine weitere beliebte Schmuggelware stellt unangemeldetes Bargeld dar. Hier wurde ein Gesamtwert von 529.127 Euro sichergestellt. Foto: BMF