News

Skill-Schecks stärken Fachkräfteoffensive

Mit dem Skills-Scheck will das Wirtschaftsministerium die Fachkräfteoffensive stärken. Foto: istock/ismagilov

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) hat das Programm „Skills‑Schecks 2026“ gestartet, um Unternehmen gezielt bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Ziel ist, Fachkräfte für die digitale und ökologische Transformation zu qualifizieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Standorts nachhaltig zu stärken.

 

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betonte in einer Aussendung am Montag, dass die Entwicklung von Schlüsseltechnologien mit dem Aufbau von Kompetenzen zusammenhängt. “Mit den Skills‑Schecks investieren wir gezielt in Fachkräfte, senken Weiterbildungshürden für Betriebe und setzen einen zentralen Baustein der Industriestrategie 2035 konsequent um.“

 

Baustein der Industriestrategie

Die Förderung richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Österreich, insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Gefördert werden externe Weiterbildungsmaßnahmen, die einen Beitrag zur digitalen Transformation oder zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten. Besondere Priorität erhalten Weiterbildungen, die sich auf die neun Schlüsseltechnologien der Industriestrategie 2035 beziehen: Künstliche Intelligenz und Dateninnovation, Chips und elektronische Komponenten, fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik, Quantentechnologie und Photonik, fortgeschrittene Werkstoffe, Life Sciences und Biotechnologie, Energie‑ und Umwelttechnologien, Mobilitätstechnologien sowie Weltraum‑ und Luftfahrttechnologien.

 

Finanzielle Rahmenbedingungen

  • Bis zu 50 % der förderbaren externen Weiterbildungskosten werden übernommen.
  • Pro Mitarbeitende kann ein Skills‑Scheck von maximal 5.000 Euro beantragt werden.
  • Pro Unternehmen können bis zu fünf Schecks eingereicht werden.
  • Der Förderzeitraum beträgt bis zu 18 Monate. Die Antragstellung muss spätestens vier Wochen vor Kursbeginn erfolgen.

 

FFG wickelt Skills-Scheck ab

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) übernimmt die operative Abwicklung. Geschäftsführerin Henrietta Egerth erklärte: „Gerade für kleine und mittlere Unternehmen stellen Investitionen in Weiterbildung häufig eine Herausforderung dar. Mit den Skills‑Schecks senken wir diese Hürde und ermöglichen es KMU, gezielt Kompetenzen in Zukunftstechnologien aufzubauen und Innovationen rascher in die Anwendung zu bringen.“

Für die branchen‑ und technologieoffene Ausschreibung steht ein Gesamtbudget von 4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Einreichung von Anträgen ist vom 2. März 2026 bis zum 15. Dezember 2026 laufend möglich. Bei vollständiger Ausschöpfung der Mittel wird die Ausschreibung vorzeitig geschlossen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Antragstellung finden Interessierte unter www.ffg.at/ausschreibungen/SkillsSchecks2026.

Mit dem Skills-Scheck will das Wirtschaftsministerium die Fachkräfteoffensive stärken. Foto: istock/ismagilov
Mit dem Skills-Scheck will das Wirtschaftsministerium die Fachkräfteoffensive stärken. Foto: istock/ismagilov
Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen

Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft

August Wöginger Jakob Glaser

Wöginger als ÖAAB-Obmann bestätigt