Innenpolitik

Sicherheitsforschung bekommt Upgrade

Die Sicherheitsforschung wird um einen Cybersecurity-Schwerpunkt ergänzt und der Etat auf 19 Mio. € aufgestockt, das gab Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky am Montag im Rahmen eines Hintergrundgespräches bekannt. Foto: BMF / Dunker

Die Sicherheitsforschung wird um einen Cybersecurity-Schwerpunkt ergänzt und der Etat auf 19 Mio. € aufgestockt: Das gab Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky am Montag in einem Pressegespräch bekannt.

 

Digitale Sicherheit made in Austria

Das zivile Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS und das Verteidigungsforschungsprogramm FORTE haben das Ziel, österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung neuer Technologien zu unterstützen. Die Forschungen erhöhen die Sicherheit Österreichs. Seit Dezember des letzten Jahres läuft die aktuelle Ausschreibung mit einem Rekord-Fördervolumen von 19 Mio. Euro. Bis zum 17. März besteht die Möglichkeit, Projektanträge einzureichen.

Das Besondere an der aktuellen Ausschreibung ist der Cybersicherheitsschwerpunkt Kybernet-Pass, der im Rahmen der KIRAS Ausschreibung mit einem zusätzlichen Budget von € 5 Mio. zur Unterstützung der digitalen Sicherheit Österreichs gesetzt werden soll.

„Die Cybersicherheit ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Sicherheitsforschung, weil die Abhängigkeit von digitalen Technologien und die Verbreitung von Internet-verbundenen Geräten und Netzwerken in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Daher investieren wir eine Rekord-Summe von 19 Mio. Euro in die Sicherheitsforschung“, so Staatssekretär für Digitalisierung Florian Tursky über den neuen Cybersicherheitsschwerpunkt.

 

Risiken frühzeitig erkennen und Sicherheit gewährleisten

Dank dem neuen Schwerpunkt auf Cybersicherheit werden neue Forschungen unter anderem zum Schutz von IoT-Anwendungen, Digitale Forensik, Künstliche Intelligenz und den Schutz von kritischer Infrastruktur gefördert.

„Neue Technologien wie künstliche Intelligenzen bieten uns heute nie dagewesene Möglichkeiten. Diese Technologien bieten jedoch nicht nur Chancen die wir nutzen müssen, sondern auch Risiken. Durch den neuen Cybersicherheitsschwerpunkt der Österreichischen Sicherheitsforschung werden diese Risiken frühzeitig erkannt und die Sicherheit unserer Gesellschaft gewährleistet“, so Tursky abschließend.

Die Sicherheitsforschung wird um einen Cybersecurity-Schwerpunkt ergänzt und der Etat auf 19 Mio. € aufgestockt, das gab Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky am Montag im Rahmen eines Hintergrundgespräches bekannt. Foto: BMF / Dunker
Die Sicherheitsforschung wird um einen Cybersecurity-Schwerpunkt ergänzt und der Etat auf 19 Mio. € aufgestockt, das gab Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky am Montag in einem Pressegespräch bekannt. Foto: BMF / Dunker
Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft

August Wöginger Jakob Glaser

Wöginger als ÖAAB-Obmann bestätigt

Markus Gstöttner (r.) ist sei 1. Juli neuer Generalsekretär der ÖVP, ausgewählt und vorgestellt von Bundesparteiobmann Christian Stocker. Foto: Jakob Glaser

Ökonom Gstöttner erklärt Filzmaier den Zukunftsfonds