Innenpolitik

Verbale Entgleisungen entlarven NEOS

Grafik: Zur-Sache.at; Fotos: Florian Schrötter

Es scheint, als hätte der schlechte Wortgebrauch bei den Neos System. Zuerst sagt die Neos-Abgeordnete Stephanie Krisper nach einer Sitzung des Ibiza-Ausschusses, “die gehen ma am Oa***. Nun der nächste Eklat: Neos-Abgeordneter Helmut Brandstätter beschimpft sein Gegenüber, den ÖVP-Abgeordnete Andreas Hanger, nach einer Fernsehdebatte wüst und bezeichnet ihn als „gsch***** Arschloch“. Man fragt sich: Was geht hier bei den Neos bitte vor?

 

Beschimpfungen verraten das wahre Gesicht der Neos

Es wäre nun höchste Zeit, dass sich die Neos-Abgeordneten aufgrund ihres Fehlers endlich einsichtig zeigen. Weder Krisper noch Brandstätter haben sich für ihre Entgleisungen entschuldigt.

Das Publikum ist ob dieser Darbietungen verstört, denn die beiden Aussagen fielen, als sich Krisper und Brandstätter unbeobachtet fühlten. Krisper vermutete, die Tonanlage in der Sitzung sei abgeschaltet. Und Brandstätter beschimpfte Hanger nach Aufzeichnung der Sendung, als Kameras und Mikrofone nicht mehr liefen.

Was also nun? Verraten die Schimpfworte das wahre Denken, sobald weder Aufzeichnung noch Übertragung erfolgen? Sollten Krisper und Brandstätter vielleicht befragt werden, ob sie so denken wie sie sprechen, sobald sie sich unbeobachtet fühlen? Und wenn sie schon so sprechen, wie sehen dann ihre Chats aus?

 

Überblick Diskussion Brandstätter – Hanger

Die Redaktion stellt dazu keine Vermutungen an. Wir dokumentieren hier nur das Video und verweisen auf ein paar besonders interessante Aussagen in der Diskussion zwischen Brandstätter und Hanger.

So erklärt etwa der VP-Abgeordnete Hanger ab der Minute 12:30 zu den Dossiers, dass diese „nichts anderes sind, als eine Auflistung von öffentlichen Aussagen in öffentlich zugänglichen Protokollen des Ibiza-Untersuchungsausschusses“. Dabei habe ein Mitarbeiter Hangers die „Anschuldigungen, Beleidigungen und Unterstellungen“ aufgezeichnet, die jeden Tag von Seiten der NEOS und der SPÖ im U-Ausschuss fallen.

Dass sich NEOS-Brandstätter oft relativ schnell an das von ihm selbst Gesagte nicht mehr erinnert, zeigt sich auch in der Diskussion ab der Minute 31:51. Dabei verweist Hanger etwa darauf, dass Brandstätter ihn als „Ungustl“ bezeichnet hatte, das aber nur wenige Sekunden später bereits vehement abgestritten hat.

Besonders interessant wird es auch noch einmal zum Schluss, wenn es um die Erkenntnisse des Ibiza-Untersuchungsausschusses geht. Dabei führt Hanger ab Minute 34:00 aus, dass die meiste Zeit im U-Ausschuss von Seiten der Opposition nicht über Inhalte diskutiert, sondern nur mit „Skandalisierungen und Unterstellungen“ gearbeitet wurde.

 

 

Am Wochenende kündigte Helmut Brandstätter auf Twitter an, sich per Mail bei Andreas Hanger entschuldigt zu haben.

Grafik: Zur-Sache.at; Fotos: Florian Schrötter
Grafik: Zur-Sache.at; Fotos: Florian Schrötter
Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft

August Wöginger Jakob Glaser

Wöginger als ÖAAB-Obmann bestätigt

Markus Gstöttner (r.) ist sei 1. Juli neuer Generalsekretär der ÖVP, ausgewählt und vorgestellt von Bundesparteiobmann Christian Stocker. Foto: Jakob Glaser

Ökonom Gstöttner erklärt Filzmaier den Zukunftsfonds