News

Agenda 2030: Österreich auf Top-Rang 5 unter 166 Staaten

Ausgewogenheit zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem - dafür steht Österreich, wie der aktuelle Bericht zur Agenda 2030 zeigt.

Alle Staaten der Vereinten Nationen haben sich zur Nachhaltigkeit verpflichtet: Ökonomische Leistung, ökologische Verantwortung und menschenwürdiges Leben lautet das Ziel. Auf dem Weg liegt Österreich unter 166 Staaten auf Rang 5, ergibt eine Zwischenbilanz. Verfassungsministerin Karoline Edtstadler diskutierte den Bericht diese Woche mit Jugendlichen in Wien und präsentiert ihn im Juli in New York bei den UN.

 

Agenda 2030: 17 Ziele für alle Staaten

Die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung wurde 2015 bei der UN-Generalversammlung von allen Mitgliedstaaten angenommen. Diese verpflichten sich, eine nachhaltige Entwicklung anzustreben, um bis 2030 konkrete Ziele zu erreichen.

„Die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen – vom Kampf gegen Armut über Bildung bis bezahlbarer und sauberer Energie – ist unser Fahrplan für die Zukunft. Mit diesem sollen weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und zugleich unsere Lebensgrundlagen geschützt werden“, sagte Edtstadler als zuständiges Regierungsmitglied.

Karoline Edtstadler präsentiert den 2. Bericht zur Agenda 2030: Österreich ist gut unterwegs. F: F. Schrötter

Karoline Edtstadler präsentiert den 2. Bericht zur Agenda 2030. Foto: Florian Schrötter

Berichte dokumentieren Fortschritt

Die Maßnahmen und Fortschritte werden in Freiwilligen Nationalen Berichten dokumentiert. Der Ministerrat hat den zweiten Bericht für Österreich am 5. Juni zur Kenntnis genommen. Dieser wird im Juli in New York von Verfassungsministerin Karoline Edtstadler beim Hochrangigen Politischen Forum präsentiert.

Dieser zweite Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele zeigt das „breite Engagement für Nachhaltigkeit“ in Österreich, erklärt Edtstadler. Und der Bericht beweist, dass eine „konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen Stakeholdern“ etwa über Klimaschutz möglich ist.

Wesentlich an der Arbeit für die Agenda 203 sind die Kooperation von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft und eine solide Datenbasis. Dies ist gewährleistet.

17 Ziele für alle Staaten: Sustainable Development Goals der UNO. Grafik: UN

17 Ziele für alle Staaten: Sustainable Development Goals der UNO. Grafik: UN

Drei Themen im Mittelpunkt

Vor dem Hintergrund der vielfachen, geopolitischen Krisen stellt der Bericht drei Themen – entsprechend den drei Säulen einer nachhaltigen Entwicklung – in den Mittelpunkt:

  • Niemanden zurücklassen – sozialer Zusammenhalt und Solidarität
  • Skills für 2030 – Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung
  • Schutz der Biosphäre – Nachhaltige Entwicklung innerhalb planetarer Grenzen

 

Links zu den Quellen:

  • Zum Bericht „Österreich und die Agenda 2030“ HIER
  • Beschluss zum zweiten Bericht im Ministerrat HIER
  • Zum Österreichplan HIER
Ausgewogenheit zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem - dafür steht Österreich, wie der aktuelle Bericht zur Agenda 2030 zeigt.
Ausgewogenheit zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem - dafür steht Österreich, wie der aktuelle Bericht zur Agenda 2030 zeigt.
Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

Ministerin Claudia Bauer beauftragt den Integrationsfonds, der Lehrerschaft Informationen und Empfehlungen für den Umgang mit religiös motivierten Konflikten zu vermitteln. Foto: Bka / Florian Schrötter

Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte

Die Reformen von Bund, Ländern und Gemeinden für einen schlankeren Staat werden auf dem Info-Portal der Reformpartnerschaft dokumentiert. Foto: Screenshot Website Reformpartnerschaft

Info-Portal zum schlanken Staat

Seit einem Monat steht Deutschland im Banne einer Drohnenattacke Russlands auf ukrainische Flugzeuge am Flughafen Leipzig/Helle. Nun folgen Konsequenzen. In Österreich warnt ÖVP-Klubobmann und Sicherheitssprecher Ernst Gödl neuerlich vor der russland-freundlichen FPÖ. Foto: Screenshot tagesschau

Nach Drohnenattacke Russlands warnt Gödl vor FPÖ

Das Zukunftsdepot soll spesenfrei und steuerfrei gestellt werden, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. Foto: Pixabay/SteveBp

So funktioniert das Zukunftsdepot