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Erster Bundesheer-Satellit schützt vor Störsignalen
Das Bundesheer arbeitet mit Partnern an seinem ersten Satelliten: BEACONSAT soll in einem Jahr ins All starten und dort Störsignale der satellitengestützten Navigation erkennen.
Bundesheer nutzt zivile Technologie
BEACONSAT ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt führender österreichischer Raumfahrt- und Hochtechnologieunternehmen.
Das Unternehmen GATE Space, ein Sin-off der TU Wien, trägt die Gesamtverantwortung für das Projekt. Das Verteidigungsministerium sowie die European Space Agency (ESA) unterstützen diese Mission, um diese zivile Technologie für militärische Anwendungen zu erproben

Ministerin Klaudia Tanner bei einer Information durch Generalmajor Friedrich Teichmann und Team von GATE Space. Foto: BMLV
Störsignale frühzeitig erkennen
„Wir schicken Satelliten ins All, damit wir im Bedarfsfall Kommunikation, Navigation und Aufklärung selbst in der Hand haben“, sagte dazu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei der Präsentation am 2. März in Wien.
Die Fähigkeit, Störsignale frühzeitig zu erkennen und einzuordnen, ist für Sicherheit und Verteidigung durch das Bundesheer bedeutsam, auch wesentlich für den Einsatz autonomer Land- und Luftfahrzeuge, etwa von Drohnen.
Der Start von BEACONSAT ist für Februar 2027 mit einer SpaceX Falcon9 Rakete geplant.





