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Pröll bringt mit „#GemeinsamDigital” Generationen zusammen

Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll will mit der Aktion zwei Generationen verbinden. Foto: BKA/Paul Gruber

Jugendliche geben ihr digitales Wissen an ältere Menschen weiter und stärken dabei ihre eigenen Kompetenzen: Zum Start des Projekts „#GemeinsamDigital” besuchten Staatssekretär Alexander Pröll und Bildungsminister Christoph Wiederkehr die HLW19 in Wien. Insgesamt nehmen 13 Schulen mit 17 Klassen der Sekundarstufe II aus sechs Bundesländern an dem gemeinsamen Projekt von Bundeskanzleramt und Bildungsministerium teil.

 

Pröll: “Bringen zwei Generationen zusammen”

Im Rahmen des Projekts werden Schüler zu Mentoren: Sie unterstützen ältere Menschen dabei, Anwendungen am PC und Smartphone sicher und selbstständig zu nutzen. Die Jugendlichen vertiefen zugleich ihre eigenen sozialen und didaktischen Fähigkeiten. Die teilnehmenden Schulen wurden im Rahmen einer Ausschreibung ausgewählt.

„Digitale Kompetenz wird dann wirksam, wenn sie im Alltag ankommt und weitergegeben wird”, so Pröll. Mit dem Projekt bringe man „zwei Generationen zusammen”: Jugendliche würden Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weiter geben, ältere Menschen würden „mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag der neuen Techniken” gewinnen.

 

Vom Lernenden zum Mentor

An der HLW19 geben Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren ihr Wissen an Senioren der Gruppe „Häuser zum Leben” weiter. Im Mittelpunkt stehen alltagstaugliche Fähigkeiten. Von sicherer Kommunikation über Online-Terminvereinbarungen und Navigation bis zur gezielten Informationssuche im Internet.

„Schüler werden zu Mentoren”, betont Bildungsminister Wiederkehr. Sie wendeten ihr Wissen praktisch an, lernten, „es verständlich zu vermitteln”, und übernehmen Verantwortung. So verbinde Schule „Lernen mit gesellschaftlichem Engagement”.

 

Fachliche Begleitung durch den OeAD

Die teilnehmenden Schulen werden durch die Geschäftsstelle für Digitale Kompetenzen im OeAD fachlich begleitet. Von Workshops und Lehrmaterialien bis zur abschließenden Reflexion und Evaluation. Die Teilnehmer erhalten zudem Urkunden zur Bestätigung ihrer erworbenen Kompetenzen.

Das Projekt ist Teil der Digitalen Kompetenzoffensive. Nach den zuletzt veröffentlichten Eurostat-Daten lag Österreich mit 69,8 Prozent der 16- bis 74-Jährigen mit zumindest grundlegenden digitalen Kompetenzen auf Platz 7 in der EU. Ziel der Offensive ist es, diese Kompetenzen über unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen hinweg weiter auszubauen.

 

Teilnehmende Schulen: 

  • Wien
    • HLW19 – Strassergasse
  • Kärnten
    • HTL Wolfsberg
    • HAK1 International Klagenfurt
  • Niederösterreich
    • BG/BRG Gmünd
    • BHAK/BHAS Zwettl
    • Business Education Bruck
  • Oberösterreich
    • HBLW Ried im Innkreis
    • Franziskus-Gymnasium Wels
  • Steiermark
    • BHAK/BHAS Deutschlandsberg
    • BHAK/BHAS Leibnitz
    • Ursulinen Gymnasium Graz
  • Tirol
    • BHAK/BHAS Kitzbühel
    • BFW Wörgl
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll will mit der Aktion zwei Generationen verbinden. Foto: BKA/Paul Gruber
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