News
Höchstwerte bei Personal und Budget für Sicherheit
Sicherheit geht vor: Der Personalstand und das Budget für die Exekutive erreichen einen Höchstwert, zeigte sich in der Budgetdebatte des Nationalrats. ÖVP-Klubchef Ernst Gödl verwies auf Österreichs sehr gute Platzierung im Global Peace Index.
Österreich gilt als sicheres Land
Als einen Beleg für die hohe Sicherheit in Österreich verweist Gödl auf den aktuellen Global Peace Index und die sehr guten Werte: „Österreich wurde unter 163 Staaten erneut als sechstsicherstes und lebenswertestes Land der Welt eingestuft. Das ist das Ergebnis eines starken Rechtsstaates, einer engagierten Exekutive und einer konsequenten Sicherheitspolitik.“

Innenminister Gerhard Karner: Mehr Personal und mehr Budget. Fotos: Sattler-Remling
Höchste Werte bei Finanzen und Personal
Trotz Budgetkonsolidierung erfolgen keine Abstriche bei der inneren Sicherheit, sagt Gödl. „Mit rund 32.000 Bediensteten verfügt die Exekutive über den höchsten Personalstand ihrer Geschichte. Gleichzeitig steigt das Sicherheitsbudget unter Innenminister Gerhard Karner auf 4,1 Milliarden Euro – unter einem Innenminister Kickl waren es lediglich 2,8 Milliarden Euro. Das ist ein klares Bekenntnis zur Sicherheit in Österreich.“
Einsparung durch Rückgang bei Asyl
Aufgrund der erfolgreichen Asylpolitik konnten Kosten gesenkt werden: „Früher waren rund 30 Einrichtungen für die Grundversorgung notwendig, heute sind es nur noch acht. Dadurch sinken die Kosten in der Verwaltung, ohne dass bei der Sicherheit oder beim Personal gespart wird.“
Besonders positiv entwickelt sich die Asyl- und Migrationspolitik: „Wir verzeichnen die niedrigsten Asylzahlen seit 2014. Gleichzeitig verlassen mittlerweile mehr Menschen den Asylbereich, als neue Anträge gestellt werden. Die konsequente Null-Toleranz-Politik zeigt Wirkung.“

Rückgang bei Asyl verschafft finanzielle Möglichkeiten: Klubobmann Ernst Gödl.
Strikte Rückführungen
Auch Rückführungen werden konsequent umgesetzt. „Jeden Tag verlassen rund 40 Personen Österreich, etwa 20 davon im Rahmen zwangsweiser Außerlandesbringungen. Zehn dieser Personen wurden zuvor straffällig. Diese Zahlen zeigen, dass geltendes Recht konsequent vollzogen wird“, sagt der ÖVP-Klubobmann.
Kritik an Rückkehrprogrammen weist Gödl entschieden zurück: „Wer während eines laufenden Asylverfahrens freiwillig ausreist, verursacht deutlich geringere Kosten, als wenn das Verfahren samt Grundversorgung fortgeführt werden muss. Freiwillige Rückkehr ist daher sowohl im Interesse der Betroffenen als auch der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sinnvoll.“
Beim Thema Heimaturlaube gilt: „Reist ein Asylberechtigter in sein Herkunftsland, wird – sobald dies dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl bekannt wird – unverzüglich ein Verfahren zum Entzug des Schutzstatus eingeleitet.“





