News
ID-Austria-Servicetour 2026 „bringt das Amt zu den Menschen“
Von 1. Juli bis 31. August macht die ID-Austria-Servicetour mit über 100 Stopps in allen Bundesländern Halt. An stark frequentierten Standorten – bei öffentlichen Veranstaltungen, in Gemeinden, bei Unternehmen und bei zielgruppenspezifischen Formaten – können Bürger die ID Austria kostenlos und direkt vor Ort registrieren und aktivieren lassen.
„Wir verstehen uns als Servicedrehscheibe für die Bürgerinnen und Bürger. Das Amt kommt zu den Menschen und nicht umgekehrt“, so Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll in einer Aussendung am Montag. Bei der Servicetour bekomme man seine ID Austria „ohne Termin und ohne Umwege“ direkt an einem der Stopps.
Bereits 6 Millionen ID Austria User
Bereits rund sechs Millionen ID Austrias wurden in Österreich aktiviert. Damit können sich Bürger sicher digital ausweisen – etwa bei Services wie FinanzOnline oder MeineSV, beim Stellen von Online-Anträgen, beim Abrufen von Bescheiden oder beim digitalen Signieren von Dokumenten. Ab Mitte des Sommers soll zudem der KI-Assistent „ida“ zur Verfügung stehen.
Beratung ohne Termin
Im Zentrum der Tour steht die persönliche Beratung. Neben der Registrierung unterstützen die Teams bei der Aktivierung am Smartphone und zeigen die Nutzung der digitalen Services –-auf Wunsch auch die Einrichtung konkreter Anwendungen wie des elektronischen Postkorbs, von eAusweisen, von MeineSV oder der digitalen e-Card. Für die Aktivierung sind ein gültiger österreichischer Reisepass oder Personalausweis sowie das eigene Smartphone erforderlich. Die aktuellen Termine werden laufend erweitert. Die Servicetour 2026 baut auf dem Vorjahr auf: 2025 führte die Tour zu 220 Servicestopps und rund 900.000 neuen ID-Austria-Registrierungen.
Schwerpunkt Seniorinnen und Senioren
Gemeinsam mit Seniorenorganisationen sind eigene Servicetermine geplant. Ziel sei es, digitale Services verständlich zu erklären, Berührungsängste abzubauen und bei der Aktivierung zu unterstützen. „Gerade ältere Menschen profitieren davon, wenn digitale Services persönlich erklärt und gemeinsam eingerichtet werden“, so Pröll. Wer die ID Austria nutzen wolle, solle „nicht allein gelassen werden“.
Schwerpunkt Wirtschaft und Gemeinden
Ein eigener Schwerpunkt liegt auf der Wirtschaft: Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer sind Unternehmertage in allen Bundesländern vorgesehen. Bis Ende 2026 sollen 200 neue Unternehmen für die ID Austria gewonnen werden, die digitale Identitäten, Online-Verfahren sowie digitale Nachweise und Vertretungen in Verwaltungsprozessen erleichtert.
Weiter ausgebaut werden soll auch das Servicenetz in den Gemeinden. Bereits heute sind 1.447 Gemeinden ohne Wien Teil des Netzes. Das sind bereites 7 von zehn Gemienden. Insgesamt umfasst das Netz mit Gemeinden, Finanzämtern, Landespolizeidirektionen, Magistraten, Bezirksverwaltungsbehörden und Außenstellen bereits 1.679 Anlaufstellen für Österreicher sowie 183 Anlaufstellen für nicht-österreichische Staatsangehörige.
Zu den ID Austria Terminen




