News

Pröll kämpft um Social Media-Verbot für U 14

Immer mehr Jugendliche tappen durch Social Media in die Schulden- und andere Fallen. Staatssekretär Alexander Pröll arbeitet an einem Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. Foto: istock/Andrii Lemelyanenko

Staatssekretär Alexander Pröll zeigte sich zuversichtlich: „Wir kommen der logistischen und der technischen Lösung für das Social Media Verbot für Jugendliche jeden Tag ein Stück näher“. Der Vorschlag soll im Juni vorliegen.

 

Runde Tische zu Social Media-Verbot im Kanzleramt

So, wie es ist, könne es jedenfalls nicht bleiben, sagte Pröll anlässlich der zweiten Dialogrunde zum vereinbarten Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren im Bundeskanzleramt.

Waren in der ersten Runde die Stakeholder geladen, waren es in der zweiten Runde die Vertreter der Anbieter und Plattformen, also von Meta, TikTok, Snappchat, Google und Microsoft.

Dazwischen hatte Pröll die Initiativen auf europäischer Ebene vorangetrieben, konkret beim Arbeitstreffen der in EU-Staaten für Digitalisierung zuständigen Minister in Nikosia.

Runder Tisch mit Vertretern der Plattformen zum Social Verbot. Foto: Paul Gruber

Runder Tisch mit Vertretern der Plattformen zum Social Media-Verbot. Foto: Paul Gruber

Pröll fordert wirksamen Schutz

„Wir brauchen Lösung, die Kinder und Jugendliche tatsächlich wirksam vor den negativen Auswirkungen von Social Media schützen.“ Dazu „brauchen wir das Commitment der Plattformen“

Seine Leitlinie, so Pröll, sei Kooperation statt Konfrontation. Eine der technischen Lösungen sei der Code EU-Blueprint, den Staaten umsetzen können. Die ID Austria kann eine Rolle spielen, muss nicht: „Es wird keinen Zwang geben“.

Die technische Lösung soll das Medienressort im Juni vorlegen. Im Sommer könnte eine breite, auch öffentliche Diskussion geführt werden.

Immer mehr Jugendliche tappen durch Social Media in die Schulden- und andere Fallen. Staatssekretär Alexander Pröll arbeitet an einem Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. Foto: istock/Andrii Lemelyanenko
Immer mehr Jugendliche tappen durch Social Media in die Schulden- und andere Fallen. Staatssekretär Alexander Pröll arbeitet an einem Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. Foto: istock/Andrii Lemelyanenko
Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt

Integrationsministerin Claudia Bauer und Sozialforscher Rudolf Bretschneider präsentierten zu Zusammenhalt und Migration. Foto: Bka / Valentin Brauneis

So geht Integration: Arbeit, Sprache, Werte

Die Industriestrategie soll durch eine stärkere Anbindung der Förderagenturen noch mehr Gewicht bekommen. Foto: BMWET

Förderagenturen werden zum „Umsetzungsmotor” der Industriestrategie

Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

Ministerin Claudia Bauer beauftragt den Integrationsfonds, der Lehrerschaft Informationen und Empfehlungen für den Umgang mit religiös motivierten Konflikten zu vermitteln. Foto: Bka / Florian Schrötter

Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte