Die Joboffensive wirkt!

Arbeitsminister Kocher präsentierte am 14. Dezember die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Foto: BKA / Christopher Dunker
Arbeitsminister Kocher präsentierte am 14. Dezember die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Foto: BKA / Christopher Dunker

Die „Corona-Joboffensive“ soll für Menschen ohne Arbeit nachhaltige Beschäftigungsperspektiven schaffen. Arbeitsminister Martin Kocher zeigt sich erfreut über die größte arbeitsmarktpolitische Offensive in der Geschichte der Zweiten Republik.

 

Ziel der Joboffensive

Die Joboffensive wurde Ende 2020 gestartet und hatte ursprünglich zum Ziel 100.000 Menschen bis Ende 2022 durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen so zu fördern, sodass diese wieder in Beschäftigung gelangen.

Dieses Ziel wurde bereits jetzt deutlich überschritten: „Dieses Ziel haben wir schon fast ein Jahr früher erreicht, mit knapp 100.000 Personen, die bereits in diesem Jahr erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen haben“, erläuterte Arbeitsminister Martin Kocher.

Nach Abschluss der Aus- und Weiterbildungen konnten innerhalb von 6 Monaten 52 % der Personen erfolgreich in den Arbeitsmarkt einsteigen. Die Förderung kam mit 54 % Frauen zugute.

 

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Frauen in MINT-Berufen

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. MINT-Berufe weisen einen niedrigeren Frauenanteil auf als andere Berufe, doch mit der Joboffensive gelang es Frauen zu ermutigen, sich im MINT-Bereich zu qualifizieren. So kamen rund 68 % aller Ausbildungen der Joboffensive dem MINT-Bereich zugute. Die Hälfte aller Teilnehmer sind Frauen, heißt es von Seiten des Arbeitsministeriums.

 

Sprungbrett

Mit dem Programm „Sprungbrett“ sollen besonders Menschen gefördert werden, die seit über einem Jahr ohne Beschäftigung sind.

Seit April sei es gelungen, so der Arbeitsminister, die Langzeitarbeitslosigkeit um 37.000 Personen zu reduzieren. „Ein Gutteil davon ist auf das Programm Sprungbrett zurückzuführen“, so Kocher.

 

Arbeitslosigkeit unter Niveau von 2020

Insgesamt entwickle sich der Arbeitsmarkt trotz der 20-tägigen bundesweiten Schließung besser als erwartet, heißt es vom Arbeitsministerium. „Mit aktuell 300.121 arbeitslos gemeldeten Personen liegt die Arbeitslosigkeit nach wie vor um über 100.000 Personen unter dem Niveau von 2020“, so Kocher abschließend.

 

Der Arbeitsmarkt in Zahlen

  • Aktuell sind 300.121 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet
  • 71.988 Personen nehmen derzeit an Schulungsmaßnahmen teil
  • Derzeit sind 104.209 Personen weniger arbeitslos als 2020 und um 4.217 Arbeitslose weniger als 2019
  • Zur Kurzarbeit sind aktuell 108.802 Personen angemeldet