Schramböck erneuert Appell, heimischen Handel zu unterstützen

Wirtschaftsministerin Schramböck bei einem Lokalaugenschein in Wien zur Eröffnung des Handels, Foto: BMDW
Wirtschaftsministerin Schramböck bei einem Lokalaugenschein in Wien zur Eröffnung des Handels, Foto: BMDW

Seit Montag darf der Handel in Österreich wieder öffnen. Gerade in der Vorweihnachtszeit steht nun eine intensive Phase für den Handel an. Um die Branche weiter zu unterstützen hat Wirtschaftsministerin Schramböck die Weichen gestellt, dass Geschäfte auch am „Goldenen Sonntag“, den letzten Sonntag vor Weihnachten öffnen dürfen.

 

Außerdem richtete Schramböck bereits mehrmals den Appell an die Bevölkerung, heimische Händler zu unterstützen:

https://www.instagram.com/p/CXbBQDJL79f/

 

Am Montag, dem ersten Öffnungstag des Handels, war Ministerin Schramböck zusammen mit dem Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer, Dr. Rainer Trefelik bei einem Lokalaugenschein in der Wiener Innenstadt. Dort betonten sie ihr gemeinsames Anliegen: Die Bitte an die Bevölkerung, den heimischen Handel zu unterstützen.

„Für den Handel war der Lockdown in der Vorweihnachtszeit besonders bitter“, erklärte Schramböck. Deswegen gelte es jetzt, ein Zeichen der Solidarität zu setzen, und bei heimischen Händlern einzukaufen. „Das Shoppen in unseren Geschäften ist sicher. Ich möchte mich auch bei allen bedanken, die die Maßnahmen mitgetragen haben. Ich weiß, es war und ist noch immer eine schwere Zeit“, so Schramböck weiter.

 

Handel als Wirtschaftstreiber

Der heimische Handel beschäftigte zuletzt knapp 675.000 Menschen in über 77.000 Unternehmen – damit hing 2020 jeder vierte Job am Handel. Der Umsatz des gesamten Handels betrug im Jahr 2020 71 Milliarden Euro, damit gehört der Handel zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige.

Rainer Trefelik von der Wirtschaftskammer betonte, dass nurmehr 12 Tage für den Weihnachtseinkauf zur Verfügung stehen würden. Nun sei es wichtig, das Vertrauen zu schenken, und heimische Geschäfte für die Weihnachtsbesorgungen zu nutzen. Nur gemeinsam könne man „das attraktive Lebensumfeld in den Städten erhalten“, so Trefelik.