Pacemakerin der Jugend

Staatsekretärin Claudia Plakolm sieht sich als Pacemakerin der Jugend. Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf
Staatsekretärin Claudia Plakolm sieht sich als Pacemakerin der Jugend. Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf

Claudia Plakolm, Staatsekretärin für Jugend, war Montag zu Gast in Ö1 Morgenjournal und sprach über ihre Ziele, über den Klimaschutz, ihre Jugendstrategie und ihre Rolle, die Pacemakerin der Jungen zu sein.

 

Klimaschutz durch Innovation

Die Staatsekretärin für die Jugendagenden, Claudia Plakolm, sprach sich am Montag in Ö1 Morgenjournal für Klimaschutz durch Innovation aus. Für sie stünden der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Straßenbau nicht im Widerspruch.

Sie komme aus dem dem ländlichen Raum komme und habe für ihren Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde gebraucht: „Da haben wir definitiv großen Nachholbedarf, gerade die ländlichen Regionen zu erschließen“, so Plakolm. Und diese insbesondere für Jugendliche, denn die hätten keinen Führerschein.

Es müsse alles unternommen werden, um die Menschen zum öffentlichen Verkehr zu bringen, erklärte Plakolm. „Da gibt es bereits tolle Maßnahmen mit dem Klimaticket, wo auch der Preis attraktiver wird“, so die Staatsekretärin für Jugend.

 

Stimme der Jugend

Ziel der Jugendstrategie der Bundesregierung ist es, Maßnahmen zu bündeln, welche den jungen Menschen in Österreich zugutekommen. „Die Jugendstrategie wird jedes Jahr neu evaluiert und legt einen Fortschrittsbericht vor“, erläuterte Plakolm.

Derzeit umfasst die Jugendstrategie 33 Ziele aus den Bereichen:

  • Bildung und Beschäftigung
  • Beteiligung und Engagement
  • Lebensqualität und Miteinander
  • Medien und Information

Als Staatsekretärin für Jugend will Claudia Plakolm darauf zu achten, dass die Ziele umgesetzt werden: „Meine Aufgabe ist es, auch darauf zu schauen, dass das auch funktioniert. Ich gebe der Jugend im Ministerrat eine Stimme“, erklärte Plakolm.

 

Konkrete Ziele

In den letzten zwei Jahren stand das Virus im politischen Vordergrund. Nun sei es an der Zeit, vor allem die psychische Gesundheit der Jugend in den Fokus zu rücken, so Plakolm.

„Genauso wie es bei der körperlichen Gesundheit wichtig ist, präventiv und niederschwellig anzusetzen, genauso möchte auch ich auch die psychische Gesundheit angehen“, erläuterte Plakolm ihre Ziele.

Konkret können 13 Mio. Euro aufgewendet werden. Diese, so Plakolm, sollen in einem breit gefächerten Mix aus niederschwelligen und präventiven Angeboten investiert werden.

 

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Pacemakerin der Jugend

In Ö1-Morgenjournal sprach Plakolm darüber, dass sie ihr erster Besuch im Amt als Staatsekretärin zu Rat auf Draht geführt hat, also zu denjenigen, die jungen Menschen rund um die Uhr helfen würden. „Das passiert sehr niederschwellig, nicht nur am Telefon, sondern auch per Chat. Ich bin absolut dafür, dass diese niederschwelligen Angebote ausgebaut werden“, sagte Plakolm.