News

Österreich kämpft gegen die Wassermassen

Der Osten Österreichs wurde im September vom Hochwasser heimgesucht. Foto: BFK Krems

Es sind bedrückende Bilder und Szenen. Österreich kämpft seit dem Wochenende gegen enorme Hochwassermengen. Besonders der Osten  ist stark betroffen. Häuser stehen unter Wasser, Straßenverbindungen und Bahnlinien sind unterbrochen und der Schulbetrieb ist am Montag eingestellt.

 

Wasserwalze rollt über Osten Österreichs

Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser 2002 werden wach und an vielen Orten ist das Ausmaß des Hochwassers noch größer als damals. Ganz Niederösterreich wurde am Wochenende zum Katastrophengebiet erklärt, ganze Gemeinden sind von der Außenwelt abgeschlossen, der als Rinnsal geltende Wien Fluss durch die Bundeshauptstadt wird zum reißenden und metertiefen Strom.  Nach den viele Schnee- und Regenfällen rollte ein Wasserwalze über den Osten des Landes und tausende Feuerwehrmänner und freiwillige Helfer versuchen größere Schäden zu verhindern.

Zentrale Info-Stelle für Bevölkerung und Einsatzkräfte: NÖ-Landeseinsatzzentrale in Tulln. Foto: Bka/Andy Wenzel

Zentrale Info-Stelle für Bevölkerung und Einsatzkräfte: NÖ-Landeseinsatzzentrale in Tulln. Foto: Bka/Andy Wenzel

Regierung kündigt Hilfen an

Bei einem Besuch der Landeswarnzentrale  gedachten Bundeskanzler Karl Nehammer und Landeshauptfrau Jahanna Mikl-Leitner einem Feuerwehrmann, der im Hochwassereinsatz leider ums Leben kam. „Wir fühlen mit der Familie und den Angehörigen“, sprach der Bundeskanzler den Hinterbliebenen des verstorbenen Feuerwehrmannes sein Beileid aus.  Nehammer sprach von einer Hochwasser-Situation, die es „noch nie“ gegeben hat. Der Kanzler dankte in einer Stellungnahme den vielen freiwilligen Helfern sowie den Einsatzkräften und sicherte den Betroffenen auch finanzielle Unterstützung zu „Wir haben in der Bundesregierung sichergestellt, dass sollten mehr Mittel aus dem Katastrophenfonds gebraucht werden, wir diese auch zur Verfügung stellen.“

 

Nehammer mit Appell

Nehammer rief die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten und die Warnungen ernst zu nehmen. Mit Entspannung der dramatischen Lage ist erst gegen Mitte der Woche zu rechnen.

 

Wahlkampf unterbrochen

Angesichts der Entwicklungen unterbrachen bereits am Freitag die Parteien den laufenden Nationalratswahlkampf. Auftritte der Spitzenkandidaten wurden abgesagt. Auch der ORF folgte diesem Schritt und verschob die für Montagabend geplanten TV-Konfrontationen auf kommenden Freitag.

 

Österreich hilft Österreich: Hier können Sie spenden

Der Osten Österreichs wurde im September vom Hochwasser heimgesucht. Foto: BFK Krems
Der Osten Österreichs wurde im September vom Hochwasser heimgesucht. Foto: BFK Krems
Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft

August Wöginger Jakob Glaser

Wöginger als ÖAAB-Obmann bestätigt

Markus Gstöttner (r.) ist sei 1. Juli neuer Generalsekretär der ÖVP, ausgewählt und vorgestellt von Bundesparteiobmann Christian Stocker. Foto: Jakob Glaser

Ökonom Gstöttner erklärt Filzmaier den Zukunftsfonds