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Erbschaftssteuer: Striktes Nein der ÖVP
Ein klares Nein zu neuen Vermögens- und Erbschaftssteuern kommt von Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl – auch für das Doppelbudget 2027/28. Angesichts der bereits hohen Steuerbelastung in Österreich erteilt Eibinger-Miedl entsprechenden Forderungen erneut eine deutliche Absage.
Hohe Steuerquote in Österreich
„Österreich hat bereits jetzt eine der höchsten Steuerquoten in Europa. Neue Steuern würden die Österreicherinnen und Österreicher zusätzlich belasten und unseren Standort schwächen. Das ist der falsche Weg“, betont Eibinger-Miedl.
Fokus auf Ausgabenseite statt neuer Steuern
„Anstatt über neue Steuern zu diskutieren, müssen wir seitens der Bundesregierung alles unternehmen, um das Ausgabenproblem in Österreich nachhaltig in den Griff zu bekommen“ erklärt Eibinger-Miedl und betont noch einmal: „Für die Volkspartei ist die Linie daher klar: Vermögens- und Erbschaftssteuern kommen für uns nicht in Frage – auch nicht für das Doppelbudget 2027/28.“
Ein Blick auf die Struktur des Steueraufkommens zeigt klar, dass das System bereits stark progressiv ausgestaltet ist:
- Rund 38 % der Steuerpflichtigen zahlen keine Lohn- und Einkommensteuer.
- Gleichzeitig tragen 10 % der Steuerpflichtigen knapp 60 % des Lohn- und Einkommenssteueraufkommens.
Negative Folgen der Erbschaftssteuer
Laut Studien würde die Einführung einer Vermögenssteuer
- das BIP langfristig reduzieren,
- das Investitionsvolumen deutlich senken
- und die Arbeitslosenrate erhöhen.
Daher bekräftigt Finanzstaatssekretärin Eibinger-Miedl die Position der ÖVP: „Vermögens- und Erbschaftssteuern kommen für Volkspartei nicht in Frage!“





