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WKStA übernimmt Ermittlungen gegen Schmid
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Thomas Schmid übernommen. Er soll als Kronzeuge falsch ausgesagt haben.
Kronzeuge im Fokus der WKStA
Thomas Schmid ist Kronzeuge der Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft (WKStA) in einigen Verfahren, unter anderem am Landesgericht Linz gegen Finanzbeamte und gegen Klubobmann August Wöginger. Dabei soll Schmid die Ereignisse und Abläufe falsch geschildert haben.
Schmid sagte nämlich, er habe von einem früheren Versuch, einen Bürgermeister zum Finanzamts-Leiter zu bestellen, „wenig bis gar nichts mitbekommen“. Andere Zeugen sagten hingegen, Schmid habe sich sehr wohl darum bemüht, den Bürgermeister zum Leiterposten am Finanzamt Freistadt zu verhelfen. Schmid habe sogar veranlasst, den für den Leiterposten bestimmten Kandidaten zum Rückzug zu bewegen, damit der Bürgermeister diesen Posten antreten kann.
Nachdem dies nicht erfolgte, sei dem Bürgermeister zugesagt worden, bei der nächsten Postenbesetzung eines Finanzamtes – nämlich in Braunau – berücksichtigt zu werden. Da dieser Bürgermeister kurz zuvor bei Wöginger vorgesprochen hatte, vermutet die WKStA, dieser habe interveniert, was Wöginger stets von sich wies.
Die Sachlage stellt sich laut bestätigten Medienberichten nun so dar, dass Schmid offenbar schon früh mit dem Bestellungsvorgang befasst war, was er als Zeuge hingegen nicht offengelegt hat. Daher wurden in Linz gegen Schmid Ermittlungen wegen falscher Aussage aufgenommen wurden. Diese wurde von der Staatsanwaltschaft Linz an die WKStA abgetreten, berichten Medien.





