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Hohe Kosten, niedrige Preise: Spritstütze für den Traktor
Steigende Kosten für Betriebsmittel am Hof, niedrige Preis für gelieferte Lebensmittel: Krisen und wachsender Wettbewerb setzen Bäuerinnen und Bauern seit Monaten massiv unter Druck. Jetzt wird die Rückvergütung für Agrardiesel vorverlegt.
Auszahlung stärkt Betriebe
Besonders die stark gestiegenen Preise für Diesel und für Dünger belasten die bäuerlichen Familienbetriebe. Um rasch zu entlasten, wird die Rückvergütung für Agrardiesel früher, also noch heuer ausbezahlt. Das ist ein Beitrag zum Aufschwung für Österreich und dazu, die 2-1-0 Stocker-Formel zu erreichen.
Bundeskanzler Christian Stocker und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: „Mit dem Vorziehen der Auszahlung um ein Jahr wirken wir den aktuell hohen Preisen entgegen und stärken die Liquidität unserer Betriebe. Das ist ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur heimischen Produktion von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und zu unseren bäuerlichen Familienbetrieben.“
Kosten steigen wegen Krisen
Die Förderung durch Agrardiesels ist für 2027 und 2028 gesichert. Die Auszahlungen wären jedoch erst im Dezember 2027 und Dezember 2028 erfolgt. Um eine zweijährige Lücke zu vermeiden, wir die Auszahlung jeweils um ein Jahr vorgezogen werden. Pro Liter wird es voraussichtlich einen Zuschuss von rund 16 Cent geben.
Die Notwendigkeit für die vorgezogene Auszahlung ergibt sich vor allem aus den geopolitischen Krisen und den damit verbundenen Kostensteigerungen. Insbesondere der Irankrieg hat zu einem weiteren, sprunghaften Anstieg bei den Diesel- und Düngemittelpreisen geführt. So ist der Dieselpreis von 5. Jänner 2026 bis 10. Mai 2026 um rund 25 Prozent gestiegen.





