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Versäumnisse in der Integration: Der blinde Fleck der SPÖ Wien

Wien hat die größten Probleme in der Integration, stellt die Integrationssprecher der ÖVP Wien, Caroline Hungerländer, unter Hinweis auf Daten und Studien fest. Foto: Imago

Sämtliche Daten belegen es: Wien hat ein Problem mit der Integration. Es ist der blinde Fleck der SPÖ. Die in der Stadt Wien regierenden Parteien, SPÖ und Neos, müssen dazu endlich den Monitor und einen Kodex vorlegen, fordert die zuständige Sprecherin der ÖVP, Caroline Hungerländer. Eine Studie und eine Statistik bestätigt die Forderung.

 

Sprachmangel fördert Parallelgesellschaften

„Wien hat die mit Abstand größten Probleme“, sagt Hungerländer. Gemeint sind etwa „Parallelgesellschaften sowie scheiternde Bildung wegen fehlender Deutschkenntnisse“. Die ÖVP Wien fordert daher verbindliche Absolvierung von Deutschkursen, nachvollziehbare Standards sowie eine Verknüpfung mit Sozialleistungen. Die Ausbreitung des politischen Islam und von Parallelgesellschaften muss in den – fälligen – Integrationsmonitor aufgenommen werden.

 

Integrationskodex in Niederösterreich

Als Modell dient – unter anderem – der Integrationskodex, den das Land Niederösterreich zum Wochenauftakt vorstellte. Bei Behörden wir nur mehr deutsch gesprochen, von Zugewanderten werden Sprachkenntnisse gefordert. Bei Arbeitsunwilligkeit werden werden Sozialleistungen gekürzt. Eltern, die Mitwirkungspflichten – etwa im Kindergarten – verweigern, drohen Verwaltungsstrafen von bis zu 2.500 Euro.

 

Mehr Moslems als Christen an Volksschulen

Die Forderungen der Landtagsabgeordneten Hungerländer werden durch eine Statistik und durch eine Studie zusätzlich bestätigt.

Laut Bildungsdirektion Wien haben von den Jugendlichen an Volks-, Mittel-, Sonder- und Polytechnischen Schulen 39 Prozent ein islamisches und 36 Prozent ein christliches Glaubensbekenntnis.

Und einer Studie des Experten Kenan Güngör zufolge, weisen in Wien Jugendliche mit geringer Bildung und autoritärer Sozialisation höhere Werte hinsichtlich antidemokratischer und abwertender Einstellungen auf als Jugendliche, die integriert und sozial anerkannt sind.