Innenpolitik
90 Jugendliche starten eine Lehre beim Bundesheer
Das Bundesheer zählt zu einem der vielfältigsten Lehrausbildnern des Landes. Im September 2026 beginnen rund 90 Jugendliche eine Lehre beim Bundesheer. Die Ausbildung erfolgt in einer Vielzahl von Berufen. Diese reichen von Elektrotechnik, Verwaltungsassistenz und Betriebslogistik bis hin zur Luftfahrzeugtechnik.
Bundesheer als Fachkräfteausbildner
Derzeit werden beim Bundesheer österreichweit 237 Lehrlinge in insgesamt 35 verschiedenen Lehrberufen ausgebildet. Das Angebot reicht von technischen Berufen wie Kraftfahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Informationstechnologie und Metalltechnik über Dienstleistungsberufe wie Berufsfotografie, Hotel- und Gastgewerbeassistenz oder Systemgastronomie bis hin zu traditionellen handwerklichen Berufen wie Tischlerei, Sattlerei oder Buchbinderei. Im Verwaltungsbereich stehen unter anderem Lehrberufe in der Betriebslogistik und Immobilienwirtschaft sowie die Ausbildung zur Verwaltungsassistenz offen. Die heurigen Lehrstellen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme von Burgenland und Vorarlberg, sowohl in Kasernen als auch in Einrichtungen wie Seminar- und Ausbildungszentren. Auch eine Lehre mit Matura ist möglich.
Tanner sieht „Grundstein für eine spannende berufliche Zukunft“
Die Ausbildung erfolgt in modernen Werkstätten und wird von erfahrenen Fachkräften begleitet. Neben fachlichen Kompetenzen legt das Bundesheer besonderen Wert auf die Förderung von Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Disziplin.Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Bedeutung der Lehrlingsausbildung: „Das Bundesheer ist der vielfältigste Lehrlingsausbilder des Bundes. In mehr als 50 Lehrberufe darf das Bundesheer junge Menschen ausbilden.“ Damit könne „der Grundstein für eine spannende berufliche Zukunft gelegt werden“. Es sei ihr ein besonderes Anliegen, das Interesse an den Ausbildungsmöglichkeiten zu wecken. Nicht jeder mögliche Lehrberuf wird allerdings jedes Jahr und an jedem Standort angeboten.
Ein wesentlicher Vorteil sei die Verbindung von praxisorientierter Ausbildung und attraktiven Zukunftsperspektiven, heißt es aus dem Verteidigungsressort. Nach erfolgreichem Lehrabschluss würden vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung sowie zur Übernahme in ein dauerhaftes Dienstverhältnis bestehen.




