Innenpolitik
„Fake-News-Schleuder“ – Hanger kontert FPÖ-Aufregung um Stromausfall im Ministerium
Ein harmloser Stromausfall wurde am Montag Vormittag von der FPÖ zu einem Skandal im Innenministerium hochstilisiert. Daraufhin reagierte ÖVP-Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger scharf auf die Freiheitliche Partei.
Hanger sieht „fadenscheinigen Kreuzzug“
ÖVP-Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger hat die künstliche Aufregung der FPÖ rund um einen Stromausfall im Amtsgebäude Hintere Zollamtsstraße scharf zurückgewiesen. „Die blaue Fake-News-Schleuder dreht sich munter weiter“, so Hanger. Dass die FPÖ „einen einfachen Stromausfall“ zu skandalisieren versuche, zeige, „dass Kickl und seiner Truppe auf ihrem fadenscheinigen Kreuzzug gegen ominöse Mächte schön langsam die Munition ausgeht“.
Tatsächlich habe es sich um „einen ganz normalen Stromausfall“ gehandelt, „wie ihn jeder Haushalt in Österreich kennt“, den Techniker innerhalb kürzester Zeit behoben hätten. Der einzige Skandal rund um dieses „unspektakuläre Ereignis“ sei, dass FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz „das Geld der Steuerzahler für das Schreiben einer voller Unwahrheiten strotzenden Aussendung verschwendet, statt für die Menschen in Österreich zu arbeiten“.
Kickl-FPÖ eine „handfeste Gefahr“
Abschließend verwies Hanger auf die BVT-Affäre: „Der Einzige, der im Innenministerium einen Stecker gezogen hat, war Innenminister Herbert Kickl durch die Hausdurchsuchung beim einstigen BVT, die mit der Zerstörung des Verfassungsschutzes geendet hat.“ Medial kolportierte Kontakte der FPÖ zur Identitären Bewegung zeichneten zudem „ein eindeutiges, äußerst beunruhigendes Bild“. Diese Vorfälle zeigten aus seiner Sicht: „Es ist die Kickl-FPÖ selbst, die eine handfeste Gefahr für die Sicherheit in Österreich darstellt.“




