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Fake-Bewertungen: Zehetner organisiert Hilfe für Tourismus

Tourismusbetriebe bieten hohe Qualität – und sie erhalten nun konkrete Unterstützungen gegen Fake-Bewertungen, erklärt Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. Foto: BMWET

Das Wirtschaftsministerium setzt mit einem Leitfaden und einer Hotline konkrete und praktische Maßnahmen gegen Fake-Bewertungen von Gastrobetrieben.

 

Fakes richten Schaden an

Online-Bewertungen sind für Gäste ein Kriterium bei der Wahl eines Hotels, Restaurants oder Freizeitbetriebs geworden. Positive Rezensionen schaffen Vertrauen und können Buchungen maßgeblich beeinflussen. Umso größer ist der Schaden, wenn Bewertungen manipuliert, erfunden oder sogar gezielt gekauft werden.

Das Wirtschaftsministerium setzt deshalb einen konkreten Schritt gegen Fake-Bewertungen und unterstützt betroffene Tourismusbetriebe ab sofort mit einem neuen Leitfaden sowie einer eigenen Anlaufstelle im Ministerium, gab Staatssekretärin Elisabeth Zehetner bekannt.

„Fake-Bewertungen sind längst kein Randphänomen mehr. Sie können dem Ruf eines Betriebs massiv schaden, Gäste in die Irre führen und jenen einen unfairen Vorteil verschaffen, die mit solchen Methoden arbeiten. Gerade unsere vielen kleinen und familiengeführten Betriebe dürfen wir damit nicht alleine lassen.

Elisabeth Zehetner: Hotline zur Beratung gegen Fake-Bewertungen geht in Betrieb. Foto: BMWET

Elisabeth Zehetner: Hotline zur Beratung gegen Fake-Bewertungen geht in Betrieb. Foto: BMWET

Leitfaden und Servicestelle

Der Leitfaden gibt einen Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten und zeigt Schritt für Schritt, wie Betriebe bei mutmaßlich falschen oder manipulierten Bewertungen vorgehen können.

Bei der Tourismus-Servicestelle im Wirtschaftsministerium erhalten Betriebe Auskunft zum Leitfaden und Informationen über mögliche weitere Schritte. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter +43 71100 807597 erreichbar.

Mit dieser Initiative wird eine konkrete Maßnahme aus der nationalen Tourismusstrategie „Vision T“ umgesetzt. Ziel der Vision T ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusbetriebe zu stärken und sie zu unterstützen. „Mit der Vision T haben wir uns vorgenommen, nicht nur Strategien zu formulieren, sondern konkrete Probleme der Betriebe anzugehen. Genau das tun wir jetzt“, sagt Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.