Dank für den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl

v.l.n.r.: Robert Krotzer (KPÖ), Günter Riegler (ÖVP), Judith Schwentner (Grüne), Siegfried Nagl (ÖVP), Mario Eustacchio (FPÖ), Elke Kahr (KPÖ), Kurt Hohensinner (ÖVP); Foto: Graz/Fischer
v.l.n.r.: Robert Krotzer (KPÖ), Günter Riegler (ÖVP), Judith Schwentner (Grüne), Siegfried Nagl (ÖVP), Mario Eustacchio (FPÖ), Elke Kahr (KPÖ), Kurt Hohensinner (ÖVP); Foto: Graz/Fischer

Siegfried Nagl hat 18 Jahre hindurch als Bürgermeister der Stadt Graz einen bedingungslosen Einsatz geleistet und Graz zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Metropole entwickelt. Das Ergebnis der Gemeinderatswahl war durchaus unerwartet, heißt es in der Volkspartei.

Dem unerwarteten Ergebnis der Gemeinderatswahl in Graz zufolge löst die KPÖ die ÖVP als stärkste Kraft ab. Bürgermeister Siegfried Nagl kündigte aufgrund des Stimmenverlustes seinen Rückzug an. „Wir bedanken uns bei Sigfried Nagl für 18 Jahre bedingungslosen Einsatz für Graz und für unsere Volkspartei“, heißt es aus der Parteiführung. Mit Nagl wurden viele wichtige Reformen auf den Weg gebracht und Graz zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Metropole entwickelt. Sein Rückzug ist zu akzeptieren.

Der Wahlsieg der KPÖ ist, wie es in der ÖVP heißt, ein lediglich lokales, isoliertes Ereignis und ist also solches zu betrachten. Die KPÖ ist ein Grazer-Phänomen und ist in keiner anderen Region Österreichs so stark verankert. Eine Rot-Rot-Grüne Stadtregierung werde, ähnlich wie in Wien, keinen Fortschritt für die Grazerinnen und Grazer bringen, sondern dazu führen, dass der Industrie- und Wirtschaftsstandort geschwächt werden wird.

Das Bild oben zeigt von links nach rechts: Robert Krotzer (KPÖ), Günter Riegler (ÖVP), Judith Schwentner (Grüne), Siegfried Nagl (ÖVP), Mario Eustacchio (FPÖ), Elke Kahr (KPÖ), Kurt Hohensinner (ÖVP); Foto: Stadt Graz/Fischer