Oberösterreich: Stelzer macht klar, worum es am Sonntag geht

Thomas Stelzer appellierte an seine Unterstützter noch einmal alles zu geben in den letzten 48 Stunden vor der Landtagswahl - Foto: OÖVP
Thomas Stelzer appellierte an seine Unterstützter noch einmal alles zu geben in den letzten 48 Stunden vor der Landtagswahl - Foto: OÖVP

„Wir haben am Sonntag Großes vor“, so startete der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer in die letzten 48 Stunden vor der Landtagswahl in Oberösterreich am kommenden Sonntag. Was genau er damit meinte und wie er sein Team durch die letzten Stunden des Wahlkampfes führt hat Zur-Sache erhoben.

 

Klare Aufträge für politisches Handeln gefordert

Mit insgesamt elf Listen kandidieren bei der oberösterreichischen Landtagswahl 2021 so viele Parteien wie noch nie zuvor. Dass gerade aufgrund der Corona-Pandemie das Bundesland vor schwierigen Herausforderungen steht, sei klar.

Der amtierende Landeshauptmann und ÖVP-Landesparteiobmann Stelzer erklärte beim Wahlkampffinale in seiner Heimatgemeinde Wolfern vor Unterstützern: „Wir können daher bei so viel Unsicherheit kein Interesse daran haben, dass wir uns verzetteln, sondern, dass es vor allem klare Aufträge für das politische Handeln gibt, noch dazu, wo manche ja bei diversen Wahlveranstaltungen frei sagen, dass sie ja gar nicht daran interessiert sind,  Veranwortung zu übernehmen.“

 

 

Unterstützer für Thomas Stelzer - Foto: OÖVP

Motiviert für die letzten Stunden im Wahlkampf: Unterstützer für LH Thomas Stelzer – Foto: OÖVP

 

Oberösterreich steht vor großen Herausforderungen

Das Land hat in den kommenden Jahren große Herausforderungen vor sich, so Stelzer zwei Tage vor der Wahl. „Diese Krankheit wird bleiben und daher müssen wir uns bestmöglich davor schützen, weil wir einen Lockdown in keiner Weise mehr wollen, weil wir die Schulen offen halten wollen, weil wir unser unbeschwertes Leben miteinander haben wollen. Das gilt auch für das Wirtschaftsleben und die Arbeitsplätze, die hier gesichert sind“, so Stelzer zu den gesundheitliche Herausforderungen durch die Corona-Pandemie.

Dabei betonte Stelzer, dass die Impfung die wirksamste Methode zum Schutz vor dem Virus sei, auch wenn er den Impfstoff „weder glorifiziere, noch verteufle“.

 

Junge Unterstützer der oberösterreichischen Volkspartei in Wolfern - Foto: Klubobmann August Wöginger in Wolfern - Foto: OÖVP

Junge Unterstützer der oberösterreichischen Volkspartei in Wolfern; Foto: OÖVP

 

Arbeitsplätze erhalten, starker Standort bleiben

Oberösterreich ist das Land der Mobilität. „Wir sind ein starkes Wirtschaftsland. Oberösterreich ist international ein starkes Wirtschaftsland, gerade in der Industrie und durch die vielen Zuliefererbetriebe im Land.

Landeshauptmann Stelzer erklärte dazu: „Automobil und Luftfahrtindustrie – dort gibt es jetzt schon und in den kommenden Jahren große Erneuerungen und Umwälzungen, was die Antriebsformen anlangt. Wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass Oberösterreich auch bei den neuen Antriebsformen der starke Automobilstandort bleibt und so viele Arbeitsplätze sichern kann, wie wir das jetzt gewöhnt sind.“

 

Klubobmann August Wöginger in Wolfern - Foto: OÖVP

ÖVP-Klubobmann August Wöginger beim Wahlkampffinish – Foto: OÖVP

 

Klarer Anspruch auf Platz 1

In den letzten Jahren konnte eine gute Basis gelegt werden, um die großen sozialen Herausforderungen der Zukunft zu meistern, erklärt Stelzer. Daher geht es am Sonntag darum, wem es die Wähler zutrauen, „größtmögliche Sicherheit für die Arbeitsplätze im Land“ zu schaffen.

Für Stelzer ist in seinem Schlussappell klar: „Wir möchten als oberösterreichische Volkspartei zulegen gegenüber dem, was wir bei der letzten Wahl erreichen konnten, und wir möchten deutlich Erster werden. Das bedeutet, dass wir alle anderen auf deutlicher Distanz halten. Damit klar ist, wer die Führung in diesem Land übertragen bekommt und wer auch die Hauptverantwortung hat.“

Aus diesem Grund bitte man nun „um Ihre Stimme am Sonntag“ und im Wahlkampffinale um „das Bemühen, auch in den letzten Tagen und Stunden alles zu geben“, so Stelzer abschließend.