Finanzministerium: Alle Familienbeihilfe-Anträge erledigt

Das Finanzministerium hat für das erste Halbjahr 2021 insgesamt 330.000 Anträge für die Familienbeihilfe abgearbeitet. - Fotos: BKA/Dunker; iStock.com/ skynesher
Das Finanzministerium hat für das erste Halbjahr 2021 insgesamt 330.000 Anträge für die Familienbeihilfe abgearbeitet. - Fotos: BKA/Dunker; iStock.com/ skynesher

Österreichs Familien können aufatmen! Das Finanzministerium hat für das erste Halbjahr 2021 insgesamt 330.000 Anträge für die Familienbeihilfe geprüft und abgearbeitet. Die Eltern erhalten nun wieder regulär und in voller zugesprochener Höhe das Kindergeld. Caritas-Direktor Walter Schmolly bestätigt hinsichtlich der Familienbeihilfe-Auszahlungen: „Es scheint alles erledigt zu sein“.

 

330.000 Anträge in nur 6 Monaten

Das Finanzministerium und die österreichischen Finanzämter standen in den letzten Monaten vor einer großen Herausforderung: Alleine im ersten Halbjahr mussten 330.000 Anträge auf Familienbeihilfe geprüft werden.

Der Grund dafür: 2020 wurden die Anträge für die Familienbeihilfe aufgrund von Corona automatisch verlängert. Somit wurden sie erst 2021 fällig – zusammen mit den neuen Anträgen. Somit sammelten sich rund 330.000 Anträge. Das sind fast so viele, wie im kompletten Jahr 2019. Deswegen sei es auch zu Verzögerungen gekommen.

In dieser Zeit halfen zahlreiche Sozialprojekte, wie die Sozialaktion der Vorarlberger Nachrichten „Ma hilft“, oder die Caritas den betroffenen Familien.

Nun gab das Finanzministerium gegenüber der „Kleinen Zeitung“ und den „Vorarlberger Nachrichten“ bekannt, dass der Rückstand aufgearbeitet wurde.

 

Jugendanwalt, Landeshauptmann & Caritas bestätigen

Dass nun alle Anträge bearbeitet sind und wieder zu einer „normalen“ Bearbeitungsdauer zurückgekehrt wurde, bestätigen zahlreiche Stimmen, unter anderem Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner. So gebe es praktisch „keine Fälle“ mehr, die auf die Auszahlung der Familienbeihilfe warten müssten.

Das bestätigt auch Vorarlbergs Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch gegenüber den Vorarlberger Nachrichten. Auch der Vorarlberger Kinder- und Jugendanwalt habe in den „letzten Woche keine Fälle mehr bekommen“.

Zudem erklärt der Caritas-Direktor Walter Schmolly zu den Auszahlungen der Familienbeihilfe, dass es „zwar länger gedauert hat“, „jetzt aber alles erledigt zu sein scheint“.

Finanzminister Gernot Blümel entschuldigte sich für die längeren Wartezeiten im Sommer und bedankte sich bei allen betroffenen Bürgern für ihr Verständnis.